Australian Shepherd Charakter – 4 Wesensmerkmale

Bunter Hund! Der Australian Shepherd zählt aktuell einer der begehrtesten Hunderassen weltweit. Um die fidelen Wach- und Begleithunde wird momentan ein regelrechter Hype betrieben. Vom immer mehr Fachzeitschriften blicken einem die wunderschönen Vierbeiner entgegen. Hieraus resultierend ist es nicht verwunderlich, dass die Rasse zu einem Modehund verkommen ist und sich immer mehr Hundefreunde für den Aussie interessieren. Aber Vorsicht! Der Australian Shepherd ist zwar eine regelrechte Augenweide, ist aber kein Hund für jedermann. Man sollte sich von dem ansprechenden Erscheinungsbild sowie der Anhänglichkeit der Hunde nicht täuschen lassen. Die Rasse hat es ganz schön in sich. Ihr intelligentes, temperamentvolles und aktives Wesen verlangt nach einer starken Hand mit Hundeerfahrung.

Die charakteristischen Wesensmerkmale das Australian Shepherd

Den Australian Shepherd beschreibt man am treffendsten als menschenbezogenes Energiebündel und Intelligenzbestie mit ausgereiftem Beschützerinstinkt. Der Aussie, wie die Rasse liebevoll genannt wird, gilt als das Allroundtalent unter den Hunderassen. Die Ursache dafür liegt in seinen charakteristischen Wesensmerkmalen begründet. Diese sind so bunt und abwechslungsreich wie die auffällige Fellfärbung der Tiere.

  1. Wer sich näher mit dem Wesen des Australian Shepherd auseinandersetzt  der wird schnell feststellen, dass es sich hierbei um einen Workoholic, eine Sportskanone sowie einen Streber in einem handelt. Ein Leben in einer Stadtwohnung oder eine Haltung als Schoßhündchen entspricht so gar nicht der Natur der Aussies. Im Gegenteil! Die Vierbeiner benötigen viel Auslauf, sportliche und geistige Herausforderungen sowie ehrenvolle Aufgaben, denen sie sich voll und ganz widmen können. Sind diese Voraussetzungen gegeben, findet man in dem Australian Shepherd einen treuen und anhänglichen Begleiter.
  2. Dogs with jobs! Der Australian Shepherd wurde ursprünglich als Herden- und Hütehund gehalten und gezüchtet. Der angeborene Wachinstinkt sowie der ausgeprägte Beschützertrieb sind tief im Wesen der Rasse verankert. Aus eben diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass der Australian Shepherd auch heute noch bevorzugt zu einem Schutz- und Begleithund ausgebildet wird.
  3. Aber nicht nur Polizisten und Behinderte sind dem Charme dieser Hunderasse verfallen. Der Australian Shepherd sucht bewusst die Nähe zum Menschen. Halter beschreiben ihn deshalb als anhänglich und loyal. Hieraus resultierend war es nur eine Frage der Zeit, bis sich das Tätigkeitsfeld des Aussie von dem des Arbeitstieres auf das des Familientieres ausdehnt hat. Die Haltung eines Australian Shepherd als Familienhund ist zwar möglich, ist aber dem Tier zuliebe an vereinzelte Grundvoraussetzungen gekoppelt. So ist es beispielsweise ausschlaggebend, dass die Rasse kontinuierlich körperlich sowie intellektuell gefördert wird. Es ist wichtig, dass der Hund ausgelastet ist und bleibt. Hierfür stehen dir als Halter verschiedene Mittel und Wege zur Verfügung.
  4. Wer sich für einen Australian Shephard entscheidet, der sollte nicht gerne auf der faulen Haut liegen. Mit 1-2 Mal kurz Gassi gehen am Tag ist es nicht getan. Die Hunderasse ist ein energiegeladener Bewegungsjunkie, der auch als solcher gehandhabt werden muss. Sein Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis lässt sich in Relation zu anderen Hunderassen als sehr hoch einstufen. Stetig wechselnde Sportarten und Bewegungsfelder sind ein Muss und wirken sich positiv auf dich und deinen Hund aus.

Obgleich der Australian Shepherd einfach zu erziehen ist, ist der Besuch einer Hundeschule für Hund und Halter von Vorteil. Dort lernst in erster Linie du, wie du deinen Vierbeiner entsprechend auslastest und erhältst wichtige Hilfestellungen im Hinblick auf den artgerechten Umgang mit der intelligenten Hunderasse.

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So kannst du den Bewegungsdrang deines Australian Shepherd fördern

Fakt ist: Der Australian Shepherd will und soll viel bewegt werden. Du als Halter musst da schon mehrere Stunden täglich einkalkulieren. Das bedeutet allerdings nicht, dass du deinen Vierbeiner auspowern musst. Regelmäßig durchgeführte sportliche Betätigungen, die den Körper und den Geist deines Tieres beanspruchen, sind absolut ausreichend. Für welche Aktivität du dich entscheidest, bleibt ganz dir und deinem Hund überlassen. Das Angebot ist grenzenlos. Es erstreckt sich von lange Spaziergänge über Joggen, Apportieren, Ballspiele bis hin zum Frisbee werfen. Wichtig ist dabei nur, dass du keine Langeweile aufkommen lässt und zwischen den jeweiligen Sportarten variierst. Aber Vorsicht! Übertreibe es nicht und respektiere, dass auch ein Australian Shepherd hin und wieder einmal eine Verschnaufpause braucht.

Australian Shepherds sind die perfekten Kandidaten für spezielle Hundesportarten wie beispielsweise Agility oder Dog Dancing. Die Gründe dafür liegen ganz klar auf der Hand. Die beiden erwähnten Tätigkeitsfelder sind die perfekte Symbiose aus geistiger und körperlicher Betätigung und stärken darüber hinaus die Bindung zwischen dir und deinem Hund. Der Vorteil beim Agility ist, dass dein Hund permanent neue „Kunststückchen“ erlernen und Aufgaben bewältigen muss, welche sich im Hinblick auf ihre Komplexität steigern lassen. Sinn und Zweck beim Agility ist es, einen vorgegebenen Parcours mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern zu meistern. Das appelliert sowohl an die Intelligenz wie auch an die Bewegungsfreude deines Aussie.

 

Bei Fragen über Beschäftigungsmethoden mit Australian Shepherds wendest du dich am besten an die nächstgelegene Hundeschule oder einen Hudesportverein. Diese bilden im Regelfall eine Vielzahl an Möglichkeiten an. Auf diese Art und Weise sorgst verhilfst du deinem Australian Shepherd zu einer perfekten körperlichen Auslastung und findest trittst darüber hinaus mit Gleichgesinnten in Kontakt.

So kannst du die Intelligenz deines Australian Shepherd fördern

Nicht nur der Körper, auch der Geist deines Australian Shepherd muss permanent in Bewegung bleiben. Die Hunderasse lernt sehr schnell und besitzt einen inhärenten „will to please“. Was sich zuerst gut anhört birgt allerdings einige Risiken. Aufgrund seiner Intelligenz kann der Aussie die Grundkommandos schneller verstehen und umsetzen. Jetzt musst du als Halter nachlegen und dir neue geistige Herausforderungen für deinen Vierbeiner überlegen. Auf keinen Fall sollte er sich langweilen. Beobachtungen haben gezeigt, dass unterforderte Australian Shepherds zu einem ungehorsamem und aufmüpfigem Verhalten neigen. Sie werden deine geistige Unterlegenheit für ihre Zwecke missbrauchen. So weit darfst du es nicht kommen lassen. Glücklicherweise stehen dir verschiedene Mittel und Wege zur Verfügung, die von deinem Australian Shepherd etwas Köpfchenarbeit verlangen. Verwiesen sei hierbei auf diverse kleine Spielereien wie beispielsweise das Hütchenspiel, vereinzelte Tricks und Kunststückchen oder spezielle Intelligenzspiele aus dem Fachgeschäft. Selbstverständlich kannst du dir auch selbst den ein oder anderen Zeitvertreib für deine Intelligenzbestie ausdenken. Achte lediglich darauf, dass du zwischen den Aktivitäten variierst und die geistige Kompetenz deines Australian Shepherds immer wieder neu an seine Grenzen bringst. Auch hierbei kannst du dir in fachspezifischen Ratgebern oder in einer Hundeschule Tipps und Anregungen holen.

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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