Australian Shepherd Erziehung – Die 11 goldenen Regeln der Erziehung

Der Australian Shepherd ist eine sehr intelligente und agile Hunderasse. Hieraus resultierend ist die frühzeitige Erziehung und Spezifizierung von Aussies von signifikanter Relevanz. Es muss bereits im Welpenalter festgelegt werden, ob die Rasse später als Hütehund oder als Familienhund eingesetzt werden soll. Der Besuch einer Hundeschule kann dir bei der Zielrichtung gute Dienste leisten und unterstützt dich bei den elementaren Erziehungstechniken. Die Erziehung eines Australian Shepherd ist relativ einfach. Aufgrund ihrer Intelligenz begreifen die Tiere schnell und können das Gelernte rasch umsetzen. Ungeachtet dieses Tatsachenbestandes ist der Aussie kein Hund für Anfänger. Er muss permanent gefördert und gefordert werden. Ist dies nicht der Fall, wird sich der Australian Shepherd schnell langweilen, ein aufmüpfiges Verhalten an den Tag legen und dich als Halter austricksen. Damit dein Vierbeiner dir nicht auf der Nase herumtanzt ist es wichtig, dass du bereits im Welpenalter mit der Bildung und Ausbildung deines Aussie beginnst.

Die ersten Schritte – Welpenerziehung beim Australian Shepherd

So wird dein Australian Shepherd stubenrein

Wie bei jedem Hund ist auch bei einem Australian Shepherd wichtig, dass er schnell stubenrein wird. Das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern ist mit viel Geduld und Zeitaufwand verbunden. Entscheidend ist, dass du am Ball bleibst und zielstrebig mit deinem Vierbeiner trainierst. Bei kleinen Welpen ist es ganz natürlich, das hin und wieder einmal etwas daneben geht. Sie sind noch nicht Herr über ihre Schließmuskeln und besitzen lediglich eine sehr kleine Blase. Ab dem 4. Lebensmonat kannst du langsam aber sicher damit beginnen, deinen Aussie stubenrein zu bekommen. Mit ein bisschen Übung und Erziehung gehört das Thema „unsauberer Welpe“  bereits nach wenigen Wochen der Vergangenheit an. Das richtige Timing sowie eine gute Beobachtungsgabe sind alles. Für dich als frischgebackener Hundehalter ist es wichtig zu wissen, dass dein kleines Fellknäuel nach dem Aufwachen, dem Spielen oder dem Fressen zu Harndrang oder Kot neigt. Jetzt wird es Zeit, den Welpen ins Freie zu bringen. Zuerst wirst du ihm noch etwas unter die Arme greifen müssen, aber schon bald wird er eigenständig in den Garten gehen . Es ist von signifikanter Relevanz, dass du deinen Australian Shepherd für jedes Geschäft im Garten lobst und ihn auf keinen Fall ausschimpfst oder bestrafst, wenn doch etwas daneben geht.

So wird dein Australian Shepherd leinenführig

 Australian Shepherds sind von ihrem Wesen her ausgesprochen flink und müssen immer in Bewegung sein. Von daher ist bei dieser Hunderasse bei Spaziergängen eine gute Leinenführigkeit Pflicht. Du willst ja schließlich nicht, dass dein Vierbeiner über alle Berge verschwindet und du ihn ewig suchen musst. Auch Leinenführigkeit will gelernt sein und macht einen wichtigen Bestandteil der Welpenerziehung bei Aussies aus. Eine effektive Erziehungstechnik ist es, den Hund langsam aber sicher mit dem Utensil vertraut zu machen und an die neue Situation zu gewöhnen. Bevor du deinen Welpen anleinst ist es von Vorteil, wenn dieser die Hundeleine erst einmal beschnuppern und einen Kontakt zu ihr aufbauen kann. Danach kannst du ihm die Leine vorsichtig umlegen und ein paar Schritte mit ihm gehen. Folgt er dir, kannst du das Tempo sowie die Entfernung kontinuierlich steigern. Entscheidend ist, dass du als Halter stets die Oberhand behältst, den Hund nicht überforderst und ihn bei richtigem Verhalten mit Worten oder Leckerlis belohnst. Dann werden die ersten Erfolge bald eintreten. Binnen kürzester Zeit wird der Australian Shepherd ganz von ganz alleine neben dir laufen.

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So hört dein Hund auf seinen Namen

 Auf den eigenen Namen zu hören und dementsprechend reagieren ist etwas, was ein Aussie bereits im Welpenalter erlernen muss. Damit dein Hund auf dich hört ist es hilfreich, ihn von Anfang an an seinen Namen zu gewöhnen. Auch hierfür stehen dir diverse Tipps und Tricks zur Verfügung. Entscheide dich in der Anfangsphase für eine ruhige Örtlichkeit und sprich deinen flauschigen Freund freundlich aber bestimmt mit seinem Namen an. Sobald er darauf reagiert und zu dir aufblickt darfst du ihn mit einem Leckerli belohnen. Wiederhole die Übung so lange, bis dein Vierbeiner sie problemlos meistert. Sobald dies der Fall ist, kannst du das Level steigern. So kannst du beispielsweise das Tier von weiteren Personen rufen lassen oder es immer wieder neuen oder intensiveren Reizen aussetzen. Aufgrund seines cleveren Wesens wird dies bei deinem Australian-Shepherd-Welpen sehr viel schneller erfolgen als bei anderen Hunderassen. Orientiere dich deshalb bitte nicht am Lernpensum seiner „Spielgefährten“ aus Hundeschule oder Nachbarschaft.

So bringst du deinem Ausralian Shepherd die Grundkommandos bei

 Ein weiterer wichtiger Aspekt der Hundeerziehung ist die Erlernung und Einverleibung von Grundkommandos. Darunter fallen die Befehle „Sitz“; „Platz“; „Bleib“; „Komm“; oder „Bei Fuß“. Es ist von enormer Wichtigkeit, dass der Hund die Anweisungen versteht und dementsprechend darauf reagiert. Aus eben diesem Grund kann mit dieser Erziehungsmaßnahme nicht früh genug begonnen werden. Sie zählt zum Standardinventar einer jeden Hundeschule. Insbesondere bei Australian Shepherds ist die Erlernung und Umsetzung von Grundkommandos von signifikanter Relevanz. Die temperamentvolle Hunderasse benötigt strikte Anweisungen, klare Aufgaben und eine „starke Hand“. Bleib von daher stets konsequent und mache deinem Hund bewusst, wer der Chef ist. Aussies lernen und begreifen sehr schnell. Die Erlernung von Grundkommandos wird für die intelligenten Tiere von daher kein Problem darstellen. Aussies gelten als ausgesprochen gelehrsam und haben einen angeborenen „will to please“. Beobachtungen haben gezeigt, dass diese Hunderasse sehr viel schneller und einfacher zu erziehen ist als ihre „Kollegen“.

Ein jedes Grundkommando verlangt nach einer unterschiedlichen Herangehensweise und fordert höchste Konzentration auf beiden Seiten sowie ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Hund. Für den Anfang ist es wichtig, dass dein Aussie den Begriff „Sitz“ beherrscht. Darauf kannst du alle anderen Kommandos aufbauen. Nimm dafür einen kleinen Hundesnack und halte ihn über den Kopf deines Vierbeiners. Während er den Leckerbissen mit den Augen verfolgt, erteilst du ihm freundlich aber bestimmt den Befehl „Sitz“. Setzt er sich hin hat er sich das Leckerli verdient. 

Die goldenen Regeln der Erziehung eines Australian Shepherd

  1. so früh wie möglich beginnen
  2. viel Geduld
  3. konsequent bleiben
  4. Intelligenz des Australian Sehpherd berücksichtigen
  5. immer neue und spannende Übungen parat halten
  6. angenehmes Arbeitsumfeld schaffen
  7. positive Bestärkung (Leckerlis)
  8. häufige Wiederholungen
  9. sich nicht vom Hund austricksen lassen
  10. freundliche aber klare Anweisungen geben
  11. Hundeschule besuchen und auf spätere Zielrichtung hinarbeiten

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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