Bachblüten für Hunde – Sinnvoll oder Abzocke?

Es gibt 38 unterschiedliche natürliche Essenzen, zusammengestellt vom Arzt Dr. Edward Bach. Er erfahnd die Therapie mit den nach ihm benannten Bachblüten. In stark verdünnter Form werden diese Pflanzenessenzen meist in Kombination miteinander für unterschiedliche Behandlungen verwendet. Viele Menschen schwören auf die Wirksamkeit der Bachblütentherapien. Bei Hunden verwendet man sie vorwiegend bei Verhaltensauffälligkeiten. Hier findest du die häufigsten Anwendungsmöglichkeiten und wichtige Infos zur Anwendung.

Warum setzt man Bachblüten bei Hunden ein?

Bei Hunden sorgen Bachblüten für mehr Ausgeglichenheit und machen aggressive Hunde ruhiger. Allerdings sollte man vor der Anwendung unbedingt alle organischen Ursachen ausschließen. Krankheiten oder Allergien könnten ebenfalls ängstliches Verhalten oder Erschöpfungszustände hervorrufen.

Eine Bachblütentherapie kann auch gut als Ergänzung zu einer konventionellen Behandlung eingesetzt werden. Es gibt zahlreiche positive Erfahrungsberichte von Hundebesitzern, welche bereits nach kurzer Zeit über deutliche Verbesserung im Verhalten berichten.

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Bachblüten als Beruhigungsmittel

Bachblüten für Hunde

Bachblüten für Hunde – Sinnvoll oder Abzocke?

Vor allem ungewöhnliche Ereignisse können Hunde besonders aufregen. Die typische Silvesterknallerei oder andere ungewohnt laute Geräusche, verursachen bei Hunden natürlich Aufregung oder Schreckhaftigkeit. Aber auch Verletzungen oder Unfälle bringen Hunde, ähnlich wie uns Menschen, kurzzeitig völlig aus dem Gleichgewicht.

Hier kann die Fertige Mischung der Notfalltropfen einen wertvollen Dienst leisten. Sie mildern eine momentane Aufgeregtheit ebenso, wie einen kurzfristigen Schockzustand. Der Hund wird gelassener und man kann ihn mit Streicheleinheiten wieder beruhigen. Ein notwendiger Besuch beim Tierarzt wird so deutlich entspannter. Der Arzt erspart sich Zeit zur Beruhigung des Hundes und kann direkt mit der Behandlung beginnen.

Notfalltropfen aus Bachblüten sind eine besondere Mischung, welche es fertig zu kaufen gibt. Man kann sie dem Hund direkt ins Maul tropfen oder auf die Pfote träufeln. Die meisten Hunde schlecken die Tropfen sofort weg. Auch diese Mischung wird als Globuli angeboten. Globuli mischt man üblicherweise ins Futter, das ist bei Notfällen eher kompliziert. Bachblüten Notfalltropfen werden nur kurzfristig bei Bedarf gegeben.

Bachblüten gegen Angst bei Hunden

Manche Hunde sind besonders ängstlich anderen Hunden gegenüber. Oder sie versuchen allem Unbekannten möglichst aus dem Weg zu gehen. Sie wirken verschreckt oder reagieren sogar aggressiv. Hier kann eine Therapie mit Bachblüten sehr gut unterstützen. Die Hunde werden durch die Bachblütentherapie gelassener und ruhiger.

Verschwinden die besonderen Angstzustände, kann man den Hund langsam wieder mit Situationen vertraut machen, die ihn bisher besonders geängstigt haben. Nach und nach verliert der Hund die Angst vor bestimmten Ereignissen in seiner Umgebung. Er fasst so wieder Selbstvertrauen.

Eine Bachblütentherapie kann in diesem Fall über unterschiedliche Darreichungsformen erfolgen. Je nachdem, wie dein Hund auf Futterzusätze reagiert, kann man Globuli oder Tropfen verwenden. Meist wird eine Therapiedauer von ungefähr drei Monaten empfohlen.

Bachblüten Dosierung

Dosiert werden die Bachblüten je nach Gewicht des zu behandelnden Hundes. Wenn auf der Packung keine anderen Angaben gemacht werden, kannst du dich an folgende Dosierempfehlung halten.

  • Dein Hund ist bis 1 kg schwer: 3 Globuli
  • Dein Hund hat zwischen 1 und 5 kg:6 Globuli
  • Dein Hund hat zwischen5 und 15 kg: 10 Globuli
  • Dein Hund hat zwischen 15 und 50 kg: 15 Globuli
  • Dein Hund hat zwischen 50 und100 kg: 20 Globuli
  • Dein Hund hat mehr als 100 kg: 30 Globuli

Es handelt sich dabei um die Tagesdosis. Verabreicht sollte sich aber auf 4 bis 6 Portionen verteilt auf den ganzen Tag. Am Besten gibt man einen Teil davon ins Futter. Den Rest verteilt möglichst direkt ins Maul oder mischt es in sein Trinkwasser.

Für Tropfen gibt es eigene Portionsmengen. Bei einem durchschnittlich großen Hund, liegt die Menge bei ungefähr 24 Tropfen pro Tag. In den meisten Packungen sind genaue Dosierangaben beigepackt. Falls man sich die Bachblüten extra für seinen Hund mischen lässt bekommt man die exakte Dosierung gleich mitgeliefert.

Erfahrungen mit Bachblüten bei Hunden

Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Studien über die Wirkung von Bachblüten bei Hunden. Im Gegensatz dazu findet man zahlreiche Erfahrungsberichte von Hundehaltern im Internet. Viele Hundehalter sind anfangs skeptisch gegenüber der Wirkung der Bachblüten. Doch bei den Allermeisten ändert sich die Skepsis gegenüber den Bachblüten in positives Erstaunen über die Wirkung.

Einige Hundebesitzer geben offen zu, eigentlich nicht an Homöopathie zu glauben. Da das Argument des Placeboeffektes bei Hunden aber nicht greift, nehmen sie die Wirkung bei ihrem Hund einfach zur Kenntnis. Man liest immer wieder Sätze wie folgenden: „Ich habe es nicht geglaubt, aber es wirkt …“

Wie werden Bachblüten bei Hunden dosiert?

Die Dosierung erfolgt je nach Gewicht des Hundes. Je größer und schwerer der Hund, je höher auch die Bachblütendosis. Meist sind die Mengen auf der Packung angeführt. Oder du holst dir eine Empfehlung deines Tierarztes ein.

Wie oft gibt man einem Hund Bachblüten?

Im Fall von Notfalltropfen, kann man dem Hund alle Stunde einige Tropfen geben. Notfalltropfen sollte man aber wirklich nur für sehr kurze Zeit als Überbrückung einer Notsituation verwenden.

Während einer Bachblütentherapie verabreiche deinem Hund die empfohlene Tagesdosis täglich auf vier bis sechs gesonderten Gaben verteilt.

Wofür werden Bachblüten bei Hunden eingesetzt?

Es gibt unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten der Bachblütentherapie bei Hunden. Hier findest du eine kurze Aufzählung:

  • Bei Notfällen (Unfall, Erschrecken, Silvesterknallerei, usw.)
  • Zur Linderung von Ängsten
  • Gegen übermäßig häufiges Bellen
  • Geben übertriebenen Enthusiasmus
  • Gegen Aggressivität
  • Gegen Unsauberkeit
  • Linderung der Nebenwirkungen von Epilepsie
  • Bei Veränderungen (Umzug, neue Familienmitglieder, als Vorbereitung für eine Reise oder eine Veranstaltung, usw.)

Wie kann man die Wirkung der Bachblüten bei Hunden erkennen?

Ausgehend von dem Verhaltensproblem des jeweiligen Hundes, ist die Wirkungsweise natürlich unterschiedlich. Vor allem bei der vorbeugenden Verwendung von Bachblüten wird die Wirkung meist am deutlichsten Sichtbar. Steht eine Reise an oder soll der Hund mit fremden Tieren oder Menschen zusammengebracht werden, funktioniert das mit der Mischung für Veränderungen besonders gut.

Bei den Notfalltropfen sieht man die Wirkung noch schneller. Die Hunde werden nach kurzer Zeit ruhiger und ausgeglichener. Schockzustände und Ängstlichkeiten mildern sich sichtbar ab. Eine Behandlung oder Beruhigung der Lage ist so um einiges leichter zu erreichen.

Fazit:

Eine Bachblütentherapie kann zwar keine Krankheiten heilen oder die Erziehung eines Hundes übernehmen, aber sie kann dabei unterstützend wirken. Bachblüten ersetzen auch keinen Arztbesuch. Bachblüten beruhigen den Hund und schwächen Verhaltensüberregionen ab. So ist es einfacher mit ihm zu trainieren und das Fehlverhalten abgewöhnen, bevor es sich noch weiter verstärkt. Bachblüten bestehen aus rein natürlichen Stoffen. Sie haben keine Nebenwirkungen. Daher lohnt sich ein Versuch auf jeden Fall.

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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