Warum frisst mein Hund nicht? – 3 Mögliche Gründe

Ist es Mäkelei, die Deinen Hund dazu bringt, dem Futternapf nicht einen Blick zu würdigen oder doch ein größeres Problem? Welches Problem auch immer Dein Hund mit seinem Futter hat oder ob es doch ganz woanders zwickt, darum geht es in diesem Beitrag.

Was ist normal – und was nicht? Wieviel muss mein Hund am Tag fressen?

Je nach dem, wie groß und alt Dein Hund ist, variieren die Mengenangaben für eine gesunde Futterportion. Auch die Rasse oder mögliche Unverträglichkeiten oder Krankheiten spielen in die Beurteilung über die Menge und Häufigkeit des Fütterns mit rein.

Natürlich bekommt ein Chihuahua nicht das gleiche Futter, wie eine Dogge. Aber wie viel ist normal?

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Das richtige Futter für Deinen Hund

Es gibt ein riesiges Sortiment an Hundefutter. Für jede Größe und jedes Alter gibt es entsprechende Angebote. Viele Hersteller bieten ihren Kunden Informationen in Futtertabellen an, entweder auf ihren Websites oder auf den Verpackungen des Futters. Diese Tabellen sind Richtlinien, an denen man sich sehr gut orientieren kann. Sie sind aber nicht bindend. Und wieviel Dein Hund nun zu fressen bekommen muss, hängt auch von seinem individuellen Energiehaushalt ab, der eine bestimmte notwendige Energiedichte des Futters voraussetzt.

Eventuell verträgt Dein Hund auch nicht jedes Futter und benötigt Spezialfutter. Dies kannst Du bei einem Besuch der Tierarztpraxis in Erfahrung bringen.

Gute Erziehung am Hundebuffet

Es gibt leider immer wieder Fälle von Vermenschlichungen des geliebten Haustieres. Das fängt beim Futtergeben am Esstisch an und hört beim Verfüttern von Menschenessen mit Lobhudeleien auf das Verzehren des nicht artgerechten Essens auf. Oft sind Fehlverhalten von Hunden durch die Hundehalter anerzogen worden oder Herrchen und Frauchen haben durch ihr eigenes Fehlverhalten unerwünschte Verhaltensweisen bei ihrem Hund ausgelöst. Diese Verhaltensweisen beim täglichen Füttern sind nicht gesundheitlich bedingt, können aber zu großen gesundheitlichen Problemen führen.

Wenn es nun zu notwendigen Ernährungsumstellungen kommt, stehen Herrchen und Frauchen ratlos vor Ihren Lieblingen und knicken beim Blick in die kullerrunden Augen desselben ein. Dann gibt es eben doch wieder das Stück Leberwurst oder ähnliches.

Ein Hund, der während der Ernährungsumstellung nicht fressen will, kann mitunter recht beharrlich sein und sein neues Futter einfach nicht anrühren. Hier gilt es, den längeren Atem zu haben! Wenn der Futterplatz erst einmal eingerichtet ist, geht es los:

Am ersten Tag wird Dein Hund sicher stur bleiben und auf seine Sonderbehandlung beharren. Am zweiten Tag kann das eventuell schon ganz anders aussehen. Möglicherweise wird er auch erst am dritten Tag einknicken und fressen. Hunger ist ein sehr überzeugendes Motivationsmittel bei der Ernährungsumstellung. Wichtig ist, dass ausnahmslos das neue Futter gegeben werden muss.  Leckerlis oder anderes Futter sind keine möglichen Alternativen!

Wenn es im Bauch zwickt

Natürlich gibt es auch medizinisch bedingte Gründe, warum Dein Hund sein Futter verweigert. Wenn ausgeschlossen werden kann, dass es am Futter an sich liegt, ist genaues Beobachten des geliebten Vierbeiners angesagt. Benimmt er sich auch sonst anders, als gewohnt? Ist er ruhiger oder träger, als üblicherweise? Krümmt er den Rücken oder winselt er sogar?

  1. Unverträglichkeiten sorgen oft dafür, dass die Darmflora durcheinander gebracht wird. Genauso können es auch Zahnprobleme oder Entzündungen im Maul sein, die Deinen Hund schmerzhaft an der Nahrungsaufnahme hindert. Ein Blick ins Maul kann hier bereits Auskunft geben.
  2. Eventuell hat Dein Hund während des Gassigehens auch etwas gefressen, was er nicht hätte fressen dürfen. Hunde schnüffeln gern auch an toten Tieren, Exkrementen, insbesondere Pferdemist. Wer das nicht von vorn herein unterbindet läuft Gefahr, dass der Hund sogar Kot frisst und damit Medikamente oder Würmer aufnimmt.
  3. Solltest Du bei Deinem Hund Verhaltensveränderungen in Verbindung mit der Fressverweigerung bemerken kann Dir nur ein Veterinär die Klarheit verschaffen, die Du für die passende Behandlung Deines Hundes benötigst.
Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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Hund frisst nicht
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