hund schläft viel

Dein Hund schläft viel – Ursachen & Lösung für das Problem

Du machst Dir Sorgen, weil der Hund ständig zu schlafen scheint. Dies ist meist kein Grund zur Besorgnis. Du kannst und darfst die Dauer seines Schlafs nicht beeinflussen, aber die Zeiten zu denen er schläft.

Das natürliche Schlafbedürfnis

Die Natur ist darauf ausgelegt Energie zu sparen. Daher schlafen alle Tiere, die ihren Nahrungsbedarf durch energiereiche Proteine und Fette decken, sehr lange. Mit anderen Worten, Jäger bewegen sich möglichst wenig. Nur wenn sie der Hunger treibt, gehen sie auf die Jagd. Nach dem Fressen ruhen sie.
In der Natur schlafen Welpen bis zu 22 Stunden, starke erwachsene Hunde zwischen 17 und 20 Stunden. Dein Hund schläft den ganzen Tag, einfach deshalb, weil er seine Ruhe braucht. Da Menschen deutlich weniger Schlaf benötigen und der Hund als Rudeltier stark auf Dich fixiert ist, besteht die Gefahr, dass Dein Hund zu wenig schläft. Zu viel Schlaf gibt es für den Hund nicht.

Nacht- und Tagschlaf

Der Vorfahre des Hundes der Wolf ist sehr anpassungsfähig. Dank des guten Gehör- und Geruchssinns kann er sich auch in der Dunkelheit gut orientieren, sein Sehvermögen ist zumindest in der Dämmerung ausreichend. Die meisten Hund haben diese Eigenschaften ebenfalls. Um die Hitze des Tages zu vermeiden jagen Wildhunde und Wölfe meist in der Dämmerung. Da der Mensch ihnen nachstellt, sind sie lieber in der Nacht unterwegs als bei Tag.
Dein Hund hat also durchaus einen Hang, die 4 bis 7 Stunden seiner Aktivität auf die Nacht zu konzentrieren. Wenn Du über Tag aus dem Haus bist, wird der Hund diese Zeit zum Schlafen nutzen. Am Abend ist er dann meist aktiv, bis Du ins Bett gehst. Dir fällt nicht auf, dass Dein Hund den ganzen Tag schläft. Am Wochenende bleibt Dein Hund gerne wach, weil Du da bist. Er kann den Rest der Woche wieder ausgiebig schlafen. Du bemerkst erst im Urlaub, dass Dein Vierbeiner sehr viel schläft.


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Das Ruhebedürfnis akzeptieren

Denke immer daran, Dein Hund braucht seinen Schlaf. Achte darauf ihm Ruhephasen einzuräumen, in dem Du über Stunden auf laute Musik und hektische Aktivitäten verzichtest. Störe ihn nur im äußersten Notfall, wenn er döst. Lass ihm Rückzugsmöglichkeiten. Hunde verkriechen sich gerne unter Möbeln, erlaube es ihm seine Höhle aufzusuchen. Das ist kein Zeichen von Krankheit.
Ein übermüdeter Hund reagiert ähnlich wie ein Kind auf Schlafentzug. Er wird übernervös und hyperaktiv. Sogar Krankheiten brechen aus, da seine Kräfte nachlassen. Wenn Du merkst, dass Dein Hund solche Symptome zeigt, musst Du reagieren. Versuche ihn ein wenig aus er Hektik in der Familie rauszuhalten. Mache auch Deinen Kindern klar, dass sie den Hund nicht ständig zum Spielen animieren dürfen.

Anpassen der Aktivenphasen an den Familienrhythmus

Manchmal reicht es, dem Hund ausreichend Schlaf zu verschaffen, wenn Du seinen Rhythmus Deinem eigenen anpasst. Generell sollte ein erwachsener Hund nur einmal am Tag sein Futter bekommen. Du kannst über die Fütterungszeit seine aktiven Phasen beeinflussen.
Dein Hund ist Aktiv, sobald er Hunger hat. Daraus folgt, gibt ihm am Morgen Futter, wenn Du über Tag außer Haus arbeitest. Falls Du ihn erst am Abend fütterst, wird er während Deiner Abwesenheit nicht gut schlafen. Sein Instinkt sagt ihm, dass er sich mit dem Beschaffen von Futter beschäftigen muss. Am Abend bist Du da und er mag nicht schlafen, denn er möchte Zeit mit Dir verbringen. Sein Organismus schreit förmlich nach Schlaf. Füttere den Hund also am Morgen, damit dies nicht geschieht.
Anders sieht es aus, wenn Du am Tag einen munteren Hund möchtest. Gibt ihm das Futter am späten Abend. Er schläft in der Nacht und ist am Morgen munter. Aber denke daran, kein Hund hält auf Dauer durch, wenn er nicht mindestens 17 Stunden schlafen kann.

Lea | Tiersinne Administrator
Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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