Hundekuchen Rezepte – 7 köstliche Hundekuchen zum selber machen

Liebe geht durch den Magen. Dieser Satz gilt auch für den vierbeinigen Begleiter an deiner Seite.

Auch dein Hund liebt selbstgebackene Kekse oder vielleicht sogar eine tolle, hundegerechte Geburtstagstorte.

In diesem Artikel findest du Anregungen, wie du den perfekten Hundekuchen für deinen Hund backen kannst.

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Welche Vorteile haben selbst gebackene Hundekekse

In vielen industriell gefertigten Hundekeksen ist Zucker enthalten. Dieser verursacht nicht nur Übergewicht bei deinem Hund, sondern fördert auch die Bildung von Zahnstein und das Entstehen von Krankheiten, wie Diabetes mellitus oder Fettleber. Außerdem ist in den meisten Hundekeksen Weizen enthalten, ein Getreide, dass durch den hohen Glutengehalt für das Entstehen von Allergien verantwortlich sein kann.

Bäckst du die Kekse für deinen Hund selber, kannst du darauf achten, dass nur gesunde Zutaten enthalten sind. Durch eine schonende, langsame Zubereitung sind diese für deinen Hund auch besser verträglich.

Du kannst die Zutaten auf den Geschmack deines Hundes abstimmen. Bevorzugt er Fisch oder Fleisch, liebt er Käse oder darf es auch Obst sein?

Welche Zutaten können verwendet werden

Verwende am besten nur hochwertige Zutaten, wie kalt gepresste Öle, Biogetreide, Biofleisch und Biogemüse.

Getreide:

Es ist besser, Hafer, Gerste, Roggen oder Amaranth, als Weizen zu verwenden. Verwende Vollkorngetreide, in den Schalenanteilen sind die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe noch vollständig enthalten.

Möchtest du die Kekse völlig ohne Getreide backen, kannst du dieses durch Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Topinambur ersetzen.

Fleisch und Fisch:

Du kannst Bio- Fleisch von Rindern, Hühnern, Enten, Puten, Pferd, Kaninchen oder Strauß verwenden. Auch exotische Fleischsorten, wie Känguru und Büffel sind möglich. Achte darauf, dass Fisch aus Aquakultur kommt. Dieser ist weniger mit Schadstoffen belastet als Meeresfisch. Auch Lachs und Thunfisch sind aus Aquakulturen erhältlich.

Milchprodukte:

Achte bei Verwendung von Käse darauf, dass dieser nicht zu stark gesalzen ist. Hunde lieben den Geschmack von jungem Emmentaler oder Gouda.

Topfen und Hüttenkäse kann gut für das Backen von Hundebusserln verwendet werden.

Joghurt ist eine fettarme Alternative für Topfen und sorgt für eine cremige Konsistenz des Teiges. Ersetze Milch durch Buttermilch. Laktose in der Milch könnte Durchfall hervorrufen.

Gemüse:

Die meisten Hunde lieben Zucchini, Karotten, Mais, Sellerie und Rote Rüben. Am besten kochst und pürierst du das Gemüse vorher, damit es für deinen Hund gut verträglich ist.

Obst:

Bananen sorgen für einen natürlichen, süßen Geschmack der Hundekekse.

Äpfel können je nach verwendeter Sorte die Kekse leicht süß oder sauer machen.

Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren sind ebenfalls willkommene Zutaten.

Kräuter:

Hundekuchenrezept

Hundekuchenrezept – Welche Zutaten können verwendet werden

Petersilie sorgt in kleineren Mengen für einen frischen Atem.

Oregano, Thymian und Rosmarin sind ebenfalls für deinen Hund gut verträglich.

Durch Beimischung von Lavendel erhalten die Kekse einen süßen Geschmack.

Galgant und Quendel sind gut für Hunde mit empfindlichem Magen geeignet.

Gewürze:

Vanille: erzeugt einen angenehmen Duft und süßlichen Geschmack. Sie ist vor allem für Weihnachtskekse geeignet.

Zimt: für Hundelebkuchen und Weihnachtskekse. Achte darauf, dass nur erwachsenen Hunde Zimt essen dürfen.

Öle:

Verwende kaltgepresste Öle, wie Distelöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Rapsöl.

Sie machen den Teig geschmeidig und sorgen für eine gute Bindung der Zutaten.

Welche Zutaten sollen nicht verwendet werden

Zwiebel und andere Lauchgewächse, Knoblauch:

Diese führen zu einer Zersetzung der roten Blutkörperchen und können Vergiftungen bei deinem Hund auslösen.

Weintrauben und Rosinen:

Lösen Nierenerkrankungen aus und können durch den hohen Gehalt an Oxalsäure bei kleinen Hunden zur Bildung von Blasensteinen führen.

Schokolade, Kakaopulver:

Enthält Theobromin, das einen plötzlichen Herztod hervorrufen kann.

Alkohol:

Kann von Hunden nur sehr langsam abgebaut werden. Eine Vergiftung mit Alkohol zeigt sich in Erbrechen, Durchfall und Krämpfen.

Xylit:

Der künstliche Süßstoff Xylit darf nie für Hundekekse verwendet werden. Hunde reagieren auf Xylit mit schweren Leberschäden. Es sind schon geringe Mengen dieses Süßstoffs tödlich.

Wie werden Hundekekse gebacken

Hundekuchen-Rezepte

Hundekuchen-Rezepte zum selber machen

Verwende nur Zutaten, die dein Hund gut verträgt und deren Geschmack er liebt. Reis und Kartoffeln sollten immer vorher gekocht werden. Mehl einige Minuten mit Wasser einweichen.

Gemüse und Obst pürieren.

Hast du alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig vermischt, kannst du diesen ausrollen und mit speziellen Formen Kekse ausstechen. Auf dem Markt sind auch Ausstechformen in Tier- und Pfotenform erhältlich.

Anschließend werden die Kekse bei 120˚ bis 160˚ und Umluft gebacken. Je feuchter die Zutaten sind (höherer Obst- oder Gemüsegehalt), umso länger ist die Backdauer. Drücke mit dem Finger vorsichtig auf die Kekse. Lässt sich die Oberfläche nicht mehr eindrücken, sind die Kekse fertig gebacken.

Möchtest du Hundemuffins oder Hundetorten backen, ist es nötig, dem Teig Eier beizumischen. Zusätzlich ist mehr Flüssigkeit nötig, der Teig sollte eine zähe Konsistenz, ähnlich wie Rührteig, haben. Hundetorten werden bei 160˚ und Umluft 60 bis 90 Minuten gebacken. Prüfe gegen Ende der Backzeit mit einer Nadel, ob die Torte durchgebacken ist, oder ob noch Teig an der Nadel haftet.

Lass die Kekse vor dem Verfüttern immer ausreichend abkühlen. Gib deinem Hund nie rohen Teig zum Probieren, er könnte davon Erbrechen und Durchfall bekommen.

Wie lange sind Hundekekse haltbar

Sind deine Kekse vollständig durchgebacken und hart, können sie bis zu drei Wochen aufbewahrt werden. Lässt du die Kekse nicht ganz durchbacken, weil dein Hund schon älter ist, oder Zahnprobleme hat, solltest du sie innerhalb einer Woche verfüttern.

Möchtest du für eine längere Haltbarkeit sorgen, trockne die Hundekekse bei 100˚ und Umluft im Backrohr für mindestens 3 Stunden. Lass die Ofentüre dabei einen Spalt breit offen. Solche Kekse sollten über Nacht zusätzlich im Ofen auskühlen.

Wie werden Hundekekse aufbewahrt

Selbstgebackene Hundekekse dürfen auf keinen Fall in Plastiksackerln aufbewahrt werden, sie sollten atmen können. Am besten verwendest du Keksdosen. Möchtest du die Kekse länger aufbewahren oder hast du empfindliche Zutaten, wie Leber, verwendet, kannst du die Kekse auch in den Kühlschrank legen, oder portionsweise einfrieren.

Rezepte für Hundekekse

  1. Lachsröllchen
  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Esslöffel Kartoffelstärke
  • 50 ml Buttermilch
  • 3 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • Für die Füllung:
  • 200 g Lachsfilet
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Kartoffelstärke

Mische die Teigzutaten und rolle den Teig aus. Für die Füllung alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren. Anschließend auf den Teig streichen. Gegen den Rand circa 1 cm frei lassen, damit die Füllung beim Backen nicht herausrinnen kann.

Den Teig mit der Füllung eng rollen, die Enden mit Buttermilch bestreichen und fest andrücken. Anschließend mit einem Messer ½ cm dicke Scheiben abschneiden. Die einzelnen Stücke auf Backpapier legen und bei 150˚ und Umluft ungefähr 45 Minuten backen. Zusätzlich über Nacht bei leicht geöffneter Ofentüre im Backrohr nachtrocknen lassen.

Diese Kekse sind ungefähr 1 Woche haltbar und sollten immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Füttern auf Zimmertemperatur anwärmen.

  1. Zahnpflege- Knochen
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Haferflocken
  • 2 Esslöffel getrocknete Petersilie entspricht circa 50 g frischer Petersilie
  • 1 Esslöffel Futterkalk
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 250 – 300 ml Wasser

Zuerst die trockenen Zutaten mischen, Öl und Wasser zusetzen, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Den Teig ausrollen und mit einer Keksform Knochen ausstechen. Die Kekse werden bei 180˚ und Umluft 30 Minuten gebacken. Mit dem Finger prüfen, ob die Kekse vollständig hart sind. Anschließen im Backrohr über Nacht auskühlen lassen.

Die Zahnpflege- Knochen sind sehr hart und reinigen beim Kauen mechanisch die Zähne. Füttere sie deinem Hund nur, wenn sein Gebiss in gesund ist.

  1. Käse- Muffins

Für diese Kuchen benötigst du Muffinförmchen.

  • 2 Tassen Vollkornmehl
  • 1,5 Tassen geriebener Gouda
  • 2 geriebene Karotten
  • 1 Ei
  • ½ Tasse Öl
  • 1 Tasse Buttermilch oder Joghurt
  • 1 Prise Backpulver

Vermische die trockenen Zutaten. Ei, Milch und Öl werden verrührt, Käse und Karotten untergehoben. Anschließend die trockenen Zutaten dazu mischen. Der Teig wird in die gefetteten und bemehlten Muffinformen gefüllt und 30 Minuten bei 180˚ und Umluft gebacken.

Da die Muffins weich sind, solltest du sie innerhalb von drei Tagen deinem Hund füttern.

  1. Apfelschnitten
  • 200 g Haferflocken
  • 100 g gekochter Reis
  • 50 g Leinsamen: vorher mindestens 10 Minuten in Wasser einweichen
  • 2 saftige Bioäpfel
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl
  • 60 ml Apfelsaft

Die Äpfel mit der Schale reiben, alle Zutaten mischen. Den Teig auf Backpapier circa ½ cm dick streichen. Mit einem Pizzaschneider Rechtecke ausschneiden, so lässt sich der Teig nach dem Backen besser in Stücke brechen.

Bei 180˚ und Umluft 30 – 40 Minuten backen. Über Nacht im Backrohr trocknen lassen.

  1. Bananenkipferl
  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 150g Dinkelgries
  • 1 Ei
  • 2 weiche Bananen: die Bananen sollten bereits braune Flecke haben, damit der Geschmack intensiver ist.
  • 2 Datteln
  • 50 ml Buttermilch oder Joghurt

Bananen und Datteln im Mixer zerkleinern. Mit den restlichen Zutaten zu einem festen Teig vermischen. Kipferl formen, auf Backpapier legen und bei 150˚ und Umluft 40 Minuten backen. Anschließend über Nacht im Backrohr trocknen lassen.

Möchtest du die Kipferl für Weihnachten verwenden, kannst du Futterkalk mit dem Mark von Vanilleschoten vermischen, 2 Tage in einem geschlossenen Gefäß stehen lassen. Die gebackenen Kipferl in der Mischung wenden. So erhältst du zuckerfreie Vanillekipferl für Hunde.

  1. Lamm- Minze- Bällchen
  • 150 g faschiertes Lammfleisch
  • Je 1 Esslöffel frischer Rosmarin, Thymian und Ysop gehackt
  • 2 Esslöffel frische Minze gehackt
  • 150 g Roggenvollkornmehl
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 50 ml Buttermilch oder Joghurt

Solltest du Zitronenthymian verwenden, harmoniert der Geschmack mit der Minze noch besser als normaler Thymian.

Alle Zutaten mischen, Bällchen formen, leicht flachdrücken und auf ein Backpapier legen. Bei 180˚ und Umluft circa 45 Minuten backen. Anschließend im Backrohr bei leicht geöffneter Türe über Nacht trocknen lassen.

  1. Großer Geburtstagsknochen
  • 500 g faschiertes Rindfleisch oder Hühnerfleisch
  • 6 Scheiben Vollkorntoast
  • 2 Schnitten Vollkornbrot
  • 1 Tasse gekochter Reis
  • 2 Esslöffel gehackte Petersilie
  • 2 kleine, geriebene Zucchini
  • 1 geriebene Karotte
  • 1 Esslöffel frischer, gehackter Oregano
  • ½ Esslöffel frischer gehackter Salbei

Toastbrot 10 Minuten in Wasser einweichen, ausdrücken, mit den Vollkornbrotwürfeln mischen.

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Auf Backpapier einen großen Knochen formen. Bei 200˚ und Umluft circa 60 Minuten backen. Auskühlen lassen. Kerzen aus getrockneten Pansenstangen schneiden und in den Kuchen stecken.

Je nach Hundegröße den Kuchen als Ganzes servieren, oder für mehrere Hundegäste in Portionen teilen. Der Geburtstagsknochen hat eine weiche Konsistenz und sollte innerhalb von 2 Tagen aufgebraucht werden.

Die Geburtstagsfeier kann starten.

Zusammenfassung

Hundekekse zu backen macht nicht nur Spaß, du kannst deine Kreativität einbringen und dein Hund wird dich für die gesunden Leckerchen noch mehr lieben. Alle verwendeten Zutaten sind im Lebensmittelhandel erhältlich.

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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