Kokosöl für Hunde – 10 Anwendungsgebiete für Hunde

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch von Kokosnüssen gewonnen. Es wird gerne als Wundermittel oder Superfood bezeichnet. In der menschlichen Ernährung, Kosmetik und auch in der Naturheilkunde hat es bereits seinen fixen Platz gefunden. Seit einigen Jahren wird Kokosöl auch vermehrt als Nahrungsergänzungsmittel für Hunde eingesetzt. Es kann sowohl vorbeugend als eine Art Kur verwendet werden, als auch zur Behandlung bestimmter Symptome. Besonders zur Bekämpfung von unterschiedlichen Parasiten hat sich Kokosöl als besonders wirksam erwiesen.

Welches Öl sollte man für Hunde kaufen?

Ein gutes Kokosöl sollte unbedingt kaltgepresst sein und keinerlei Zusatzstoffe enthalten. Kokosöl für Tiere wird häufig nicht ganz so intensiv bearbeitet, wie jenes für Menschen. Es enthält teilweise noch Schwebstoffe und ist daher manchmal etwas trüber oder etwas gröber in der Konsistenz. Spezielle Öle für Tiere sind aber im Bezug auf ihre wertvollen Inhaltsstoffe genauso qualitativ hochwertig und wertvoll.

Kokosöl für Menschen findet man inzwischen in den meisten Drogeriemärkten und sogar im Lebensmittelhandel. Dieses Öl kann ebenso bedenkenlos für Hunde gekauft werden. Spezielle Öle für Tiere findet man zusätzlich im Zoohandel, auf diversen einschlägigen Onlineportalen und in Apotheken. Je nach Größe des Hundes oder wenn man mehrere Tiere damit behandeln möchte, kann man auch größere Gebinde erwerben. Diese sind meist günstiger.

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Was macht Kokosöl so wertvoll für die Gesundheit?

Kokosöl hat einen besonders hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Sie werden besonders schnell und mit wenigen Rückständen vom Körper verbrannt. Der über 50ig-prozentige Anteil an Laurinsäure sorgt zusammen mit Carpinsäure und Caprylsäure für die antivirale und antibakterielle Wirkung des Kokosöls.

Vitamine und Aminosäuren helfen bei der Einlagerung von Feuchtigkeit in die Haut. Sie verbessern das Hautbild und sorgen für ein schönes Fell. Durch die Stärkung des Immunsystems und einer Verbesserung der Verdauung sorgt Kokosöl für eine ganzheitliche Gesundheitsverbesserung des Hundes.

Anwendungsgebiete für Kokosöl

Kokosöl bietet ein breites Spektrum an möglichen positiven Auswirkungen auf die Gesundheit von Hunden. Hier findest du die gängigsten Anwendungsmöglichkeiten für das gesunde Öl.

1. Kokosöl für ein verbessertes Immunsystem

Das Öl stärkt das gesamte Immunsystem. Vor allem bei älteren Hunden oder Hunden, welche anfällig für Krankheiten sind, stärkt Kokosöl die Immunabwehr. Senioren unter den Hunden reagieren häufig mit einer sichtbar verbesserten Vitalität.

Krankheitserreger haben so weniger Chancen, mit Kokosöl geschützt kommen Hunde besonders gut durch die kalte Jahreszeit. Die Laurinsäure schwächt krankhafte Zellen. Auf diese Weise können Bakterien, Viren und Keime häufig bereits vor einem möglichen Krankheitsausbruch abgetötet werden.

2. Kokosöl für gestärkte Gelenke

Für Arthrose oder Arthritis sind Mikroorganismen verantwortlich. Sie verursachen einen Großteil der Gelenksbeschwerden bei Hunden. Die hohe Konzentration an wertvollen Fettsäuren im Kokosöl tötet diese Mikroorganismen ab. Gleichzeitig lindert es Schmerzen und verringert Infektionen in den Gelenken. Die Beimengung von Kokosöl im Futter sollte mindestens als vierwöchige Kur erfolgen. Über diesen Zeitraum kann die verabreichte Menge auch etwas höher sein. Allerdings empfiehlt sich in dem Fall eine Steigerung der Menge bis maximal 10 Milliliter pro 10 Kilogramm Hundegewicht. Sollten Nebenwirkungen wie Durchfall auftreten, muss die Tagesdosis wieder reduziert werden.

3. Kokosöl gegen Darmparasiten

Gegen Parasiten wie Würmer oder Giardien kann Kokosöl als Prophylaxe dem Futter beigemischt werden. Die Darmparasiten finden durch das Öl keinen Halt mehr im inneren des Darms und werden so einfach mit den Verdauungsresten ausgeschieden. Anders als chemische Mittel belastet Kokosöl den Köper des Hundes nicht. Bei sehr starkem Befall kann Kokosöl auch als Unterstützung eines normalen Medikamentes gegeben werden. Bei starkem Wurmbefall sollte aber auf jeden Fall auch ein Tierarzt hinzugezogen werden.

4. Zahnpflege mit Kokosöl

Kokosöl kann unter die gewohnte Hundezahnpasta gemischt werden. Das Gemisch beseitigt unangenehmen Mundgeruch. Zusätzlich beugt das Öl Entzündungen der Mundschleimhaut vor. Für die Zahnpflege des Hundes gibt es spezielle Zahnbürsten.

5. Kokosöl zur Verbesserung der Verdauung und des Stoffwechsels

Kokosöl wirkt gegen Bakterien und schädliche Keime im Verdauungsapparat des Hundes. Das Öl wirkt cholesterinsenkend und fördert die Ausscheidung von Giftstoffen und Stoffwechselabfällen.

6. Kokosöl für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell

Durch eine regelmäßige Fütterung von Kokosöl verbessert sich sowohl das Hautbild, als auch das Aussehen des Fells zusehends. In besonders hartnäckigen Fällen können krankhafte Veränderungen im Hautbild zusätzlich auch äußerlich behandelt werden.

7. Kokosöl zur Wundheilung

Das Öl sollte nur auf bereits abgetrocknete Wunden aufgetragen werden. Kokosöl wirkt pilzhemmend und antibakteriell und bildet daher eine hervorragende Schutzschicht und trägt positiv zum Heilungsprozess bei.

8. Kokosöl gegen Pilzbefall im Verdauungstrakt

Für Hunde ist eine Pilzerkrankung besonders belastend. Pilze können Allergien auslösen, Hautkrankheiten verstärken und für eine allgemeine Schwächung des Körpers verantwortlich sein. Pilzerkrankungen sollten vom Tierarzt genauer abgeklärt werden. Als Unterstützung von Medikamenten hat sich Kokosöl bereits bewehrt.

9. Kokosöl bei Diabetes

Auch Hunde können an Diabetes erkranken. Das Kokosöl hilft bei der Regulierung des Insulinspiegels. Da Kokosöl auch gegen Übergewicht helfen kann, hilft es im Zusammenhang mit Diabetes doppelt.

10. Kokosöl ist gut für das Gehirn

Beim Menschen wird Kokosöl bei Alzheimerpatienten eingesetzt. Es kann die Krankheit zwar nicht heilen, aber ihren Fortschritt verzögern. Ältere Hunde profitieren ebenfalls von dieser Wirkung. sie bleiben länger aktiv und vital.

Wie wird Kokosöl angeboten?

Kokosöl wird in Schraubgläsern in unterschiedlichen Größen angeboten. Es verändert seine Konsistenz je nach Außentemperatur. Unter 25 Grad Celsius ist es meist weiß und fest bis cremig. Über 25 Grad Celsius wird es flüssig, leicht gelblich und durchsichtig.

Dosierung von Kokosöl

Will man seinem Hund Kokosöl als Nahrungsergänzungsmittel verabreichen, so rechnet man pro 10 Kilogramm Körpergewicht einen Teelöffel voll Öl. Diese Menge mischt man täglich ins Futter. Einige Hunde finden Kokosöl besonders schmackhaft und lecken es als Leckerbissen auf.

Für die äußerliche Anwendung nimmt man einfach etwas Kokosöl auf die Hand und verreibt es zwischen den Handflächen. Anschließend verteilt man das Öl möglichst breitflächig im Fell des Hundes. Bei kleinen Flächen, wie abgetrockneten Wunden oder geschädigten Hautpartien, trägt man das Öl direkt auf.

Überdosis

Die täglichen Kokosölgaben sollten die empfohlenen Mengen von einem Teelöffel pro 10 Kilogramm Gewicht nicht überschreiten. Eine Überdosierung könnte zu Durchfall führen. Bei der äußerlichen Anwendung auf Haut und Fell kann man kaum zu viel des Öls erwischen.

Äußerliche Anwendung

1. Kokosöl als Zeckenschutz für Hunde:

Will man seinen Hund vor Zecken oder Flöhe schützen, kann man das Öl auf der Haut und im Fell des Hundes verteilen. Die enthaltende Laurinsäure hält Zecken fern. Die lästigen Parasiten versuchen meist erst gar nicht, sich in die Nähe eines mit Kokosöl behandelten Hundes zu begeben. Verirrt sich trotzdem eine Zecke oder ein Floh auf einen behandelten Hund, verlassen sie das Tier wieder, noch bevor sie zugebissen haben. Die Fettsäuren im Kokosöl greifen den Chitinpanzer der Parasiten an. Das gilt auch für vielleicht vorhandene Eier im Fell der Tiere. Sie werden durch das Öl abgetötet.

2 .Kokosöl als Parasitenschutz für Hunde:

Der Parasitenschutz funktioniert bei Hunden nur bei regelmäßiger Anwendung des Öls im Fell. Da Kokosöl angenehm reicht, sollte das kein Problem darstellen. In den ersten zwei Wochen empfiehlt sich eine tägliche Anwendung danach reicht es, wenn man alle drei Tage erneut Kokosöl im Hundefell verteilt. Im Gegensatz zu chemischen Spot Ons, schadet es dem Hund nicht, wenn er einen Teil des Kokosöls beim Putzen wieder ableckt.

Fazit:

Kokosöl ist vor allem bekannt für seine Abweisende Wirkung auf Zecken, Flöhe und andere Parasiten. Aber darüber hinaus, kann Kokosöl aber noch viel mehr. Es stärkt das Immunsystem und verbessert die Vitalität, vor allem auch bei älteren Tieren. Das Öl verbessert das Verdauungssystem und verringert den Befall durch Darmparasiten usw. Da Kokosöl anders als andere Naturheilmittel auch noch angenehm riecht, steht einer Anwendung nichts im Wege. Probiere es bei deinem Hund einfach einmal aus und freue dich über die positive Wirkung.

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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