Mein Hund bellt mich an – 4 mögliche Gründe

Seit kurzem wohnt ein neues Familienmitglied bei dir im Haus. Du kümmerst dich liebevoll um ihn, fütterst ihn und sorgst dich um ihn. Aber er bellt dich immer wieder an. So als wärst du jemand Fremder für ihn. Vermutlich findest du das nicht wirklich nett von deinem kleinen Racker. Aber vielleicht verstehst du sein Bellen ja nur falsch? Wir versuchen dir ein wenig Klarheit zu verschaffen, warum dein Welpe das macht.

Welche Gründe könnten für das Bellen vorhanden sein?

Nur so aus Spaß bellen Hunde meist nicht, es gibt eigentlich immer einen Grund dafür. Die meisten Ursachen lassen sich gut in den Griff bekommen.

  1. Er hat Schmerzen
  2. Er bellt, weil er sich freut
  3. Er hat Angst oder ist unsicher
  4. Er will seine Dominanz zeigen

Beobachte dein Tier genau und versuche herauszufinden, in welchen Situationen er zu bellen beginnt. Wie sieht er dabei aus und macht er zusätzlich noch weitere auffällige Bewegungen? Wichtig ist für dich festzustellen, was mit ihm los ist.

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Bellen aus Schmerzen

Welpen und Hunde im Allgemeinen, haben wenige Möglichkeiten uns etwas mitzuteilen. Vor allem wenn sie krank sind oder ihnen etwas weh tut, können sie uns das nur unzureichend zeigen. Sieh dir deinen Welpen genau an, wenn er bellt. Sieht er gleichzeitig betrübt drein oder bewegt er sich schwerfällig? Leckt er sich an einer Stelle besonders häufig? In diesen Fällen solltest du zur Sicherheit einen Tierarzt aufsuchen. Es könnte sein, dass dein Kleiner krank ist oder sich verletzt hat.

Bellen aus Freude

In diesem Fall Gratulation, dieses Problem lässt sich am einfachsten lösen. Bellen aus Freude zeigt, dein Hund mag dich und freut sich entweder dich zu sehen oder er freut sich auf das was gleich auf ihn zukommt. Er hat bereits viel Vertrauen zu dir und fühlt sich wohl bei dir. Die gute Beziehung solltest du ausnutzen um ihm das Bellen schnellstmöglich wieder abzugewöhnen.

Wenn du das nächste Mal bei der Tür hereinkommst und dein Vierbeiner bellt dich an, ignoriere ihn einige Minuten. Nicht schimpfen oder auf ihn zugehen um ihn zu beruhigen. Das würde ihn nur noch bestärken. Tue einfach so, als wäre er nicht da. Erst wenn er aufgehört hat, gehst du zu ihm hin und beschäftigst dich mit ihm.

Das gleiche Spiel vollziehst du, wenn er zu bellen beginnt, sobald er meint, ihr geht spazieren. Fängt er an zu bellen, lege die Leine wieder weg und ignoriere ihn ein paar Minuten. Hört er auf zu bellen, nimmst du die Leine wieder und machst dich ans Weggehen. Fängt er wieder an zu bellen, wiederhole das Ganze. Es kann bei den ersten Malen recht mühsam sein, aber leider notwendig. Nur so versteht er nach einer Weile den Zusammenhang zwischen seinem Bellen und deinem Desinteresse an ihm.

Bellen aus Angst oder Unsicherheit

Wenn dein Welpe immer bellt, wenn jemand auf ihn zugeht oder wenn er fremde Geräusche hört, könnte er aus Angst bellen. Häufig beginnt er in dem Fall auch zu zittern und sieht etwas erschrocken.

Jetzt darfst du auf keinen Fall mit ihm schimpfen. Beschäftige dich einfach liebevoll mit ihm und sprich beruhigend auf ihn ein. Versuche herauszufinden, wovor er Angst. Wenn du es weißt, versuche ihm zu zeigen, wie harmlos die jeweilige Situation ist. Er muss merken, dass er sich nicht fürchten muss. Allerdings musst du in dem Fall selber ruhig und souverän wirken. Sonst bestärkst du nur seine Angst.

Bellen aus Dominanz

Offenbar meint dein Welpe, er hätte hier das Sagen und schimpft mit dir. In dem Fall solltest du ihm schnell klar machen, wer das Herrchen ist. Beispielsweise zieht er beim Spaziergang an der Leine und du lässt ihn gewähren. So glaubt er, er kann die Laufrichtung entscheiden.

Gibst du nach, wenn er spielen oder spazieren gehen will? Den Zeitpunkt etwas zu tun musst eindeutig du bestimmen. Ansonsten glaubt dein Hund, er kann über dich bestimmen.

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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