Mein Welpe kratzt sich ständig – 6 Ursachen für das kratzen

Es sieht ja eigentlich niedlich aus, wenn dein Welpe sich etwas unbeholfen mit dem Hinterbein hinterm Ohr kratzt. Bei dem kleinen Rackern wirkt das meist ein wenig tollpatschig und entlockt uns einem Schmunzeln. Passiert das hin und wieder, ist es völlig normal. Beginnt dein Welpe sich aber ständig zu kratzen, solltest du ihn genauer beobachten. Nur so kannst du herausfinden, welche Ursache dahinterstecken könnte. Es kommen dafür einige Gründe in Frage.

Warum kratzen sich Hunde?

Manche Ursachen sind harmlos. Meist liegt jedoch ein unangenehmer Juckreiz vor. Beobachte wann genau sich dein Welpe kratzt und wie oft. Auf diese Weise kannst du einige Gründe vielleicht ausschließen oder kommst dem Problem auf die Spur. Folgendes könnte bei deinem Welpen als Ursache in Frage kommen:

  1. Er kratzt sich aus Langeweile
  2. Er kratzt sich aus Stress
  3. Er leidet unter Flöhen, Zecken oder Milben
  4. Er leidet unter trockener Haut
  5. Er leidet unter Allergien
  6. Er leidet unter einer Pilzinfektion

1. Kratzen aus Langeweile

Manche Hunde zeigen ihre Langeweile durch kratzen. Sitzt der Welpe vor dir und sieht dich erwartungsvoll an und nach einer Weile beginnt er sich zu kratzen? Hört er damit sofort auf, sobald du dich ihm zuwendest, war ihm gerade langweilig. Bietest du deinem Tier ausreichend Beschäftigung, hat sich das Problem auch schon wieder erledigt. Allerdings solltest du nicht direkt auf das Kratzen deines Welpen reagieren. Sonst könnte es leicht passieren, dass er deine Reaktion falsch interpretiert. Schenke ihm erst Aufmerksamkeit, nachdem er sich nicht mehr kratzt.

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2. Kratzen aus Stress

Reagiert dein Hund mit Kratzen auf bestimmte Kommandos, könnte es eine Reaktion auf deinen Befehl sein. Dasselbe kann passieren, wenn sich dein Kleiner plötzlich einem größeren Hund gegenübersteht oder er sich im Verkehr erschreckt. Es handelt sich um eine sogenannte Übersprungshandlung. Mit ihr baut der Welpe den entstandenen Stress ab.

3. Juckreiz aufgrund eines Parasitenbefalls

Ein Insektenstich oder ein Biss einer Zecke verursacht Juckreiz. Das kennen wir von uns selber. Hier helfen das Absuchen des Hundes nach dem Spaziergang und die Entfernung des Insekts. Wenn du die Stichstelle noch mit einer Creme oder einem Gel gegen Juckreiz behandelst, wird dir dein Welpe dankbar sein.

Bei Flöhen funktioniert das leider nicht ganz so einfach. Vor allem muss man die Plagegeister erst finden und identifizieren. Kämme das Fell deines Welpen mit einem Flohkamm. Anschließend streiche den Inhalt des Kamms auf einem Küchenpapier ab. Gib ein wenig Wasser darauf. Verfärbt sich das Papier punktweise rot, so leidet dein Hund an Flöhen. Dagegen gibt es zahlreiche Mittel, wie Flohbänder oder Spot Ons, um die lästigen Flöhe wieder los zu werden.

Bei Milben funktioniert dieser Trick leider nicht. Handelt es sich um Ohrmilben kannst du in der Ohrmuschel braune Verkrustungen erkennen. Hat dein Hund Ohrmilben, kratzt er natürlich vorwiegend an seinen Ohren. Bei Ohrmilben halten Hunde ihren Kopf auch häufig seltsam schief. Auch gegen diese Quälgeister werden Spot Ons angeboten.

4. Juckreiz aufgrund trockener Haut

Dieses Problem betrifft meist große Hautflächen. Dein Hund wird sich daher auch an vielen verschiedenen Stellen kratzen. Er wird sich eventuell auch am Boden wälzen oder an Möbeln schubbern. Es gibt spezielle Cremen und Lotionen dagegen. Langfristig solltest du aber die Ursache für die trockene Haut finden. Futterzusätze wie beispielsweise Kokosöl könnten deinem Liebling eventuell Erleichterung verschaffen.

5. Juckreiz aufgrund von Allergien oder Pilzbefall

Konntest du alle anderen Ursachen für den starken Juckreiz deines Hundes ausschließen, könnte eine Allergie oder ein Pilzbefall vorliegen. Beides kann man als Laie kaum selbst feststellen. In dem Fall, hilft nur der Weg zum Tierarzt. Er kann der Sache meist rasch feststellen und dir eine geeignete Behandlung vorschlagen. Gegen manche Probleme können Medikamente helfen. Handelt es sich aber um eine Futtermittelallergie, kann eine Ernährungsumstellung hilfreich sein.

Fazit:

Kratzt sich dein Welpe plötzlich öfter, beobachte ihn genau. Vielleicht schreibst du auch einen oder zwei Tage mit, wie oft und in welchem Zusammenhang du dieses Verhalten bei ihm beobachtest. Kannst du das Problem nicht schnell selbst lösen, bringe deinen Vierbeiner unbedingt zum Tierarzt.

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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