Zeckenschutz für Hunde – nie wieder Zecken mit diesen Mitteln

Mit Beginn der warmen Jahreszeit werden auch die Zecken wieder aktiv. Dein Hund zieht bei jedem Spaziergang Zecken wie ein Magnet an? Das kann nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein, da Zecken verschiedene Krankheiten übertragen können.

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Zecken, die Probleme, die diese verursachen können und wie du deinen Hund vor diesen Plagegeistern schützen kannst.

Was sind Zecken

Zecken gehören zu den Spinnentieren. Sie haben die Größe eines Stecknadelkopfes und besitzen eine extrem dehnbare, lederartige Haut als Schutzhülle. Zecken sind Ektoparasiten, die nicht in ein Wirtstier, wie zum Beispiel einen Hund, Igel, Menschen, eine Katze oder ein Pferd, eindringen, sondern dieses stechen und sich von dem Blut ernähren.

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Zecken sind hervorragende Überlebenskünstler. Sie besitzen verschließbare Atemöffnungen und können so bis zu 21 Tage unter Wasser verbringen. Im Ruhezustand atmen die exzellenten Taucher nur 1- 2 Mal pro Stunde.

Auch Waschgänge mit 40˚ Celsius überlebt die Zecke ohne Anstrengung.

Welche Zeckenarten gibt es

In der Natur sind circa 800 Zeckenarten bekannt.

Zeckenart 1: Schildzecken

Bei Schildzecken ist der Rücken von einem harten Schild bedeckt. Wie alle anderen Spinnentiere verfügen sie über acht Beine.

Gemeine Holzbock- Ixodes ricinus:

Ist die in Europa am meisten verbreitete Zeckenart. Mit den Mundwerkzeugen wird ein Loch in die Haut des Wirtstieres geschnitten. Der Stechrüssel wird anschließend in die Wundöffnung hineingestochen, um Blut zu saugen. Zecken können bis das 200- fache ihres Gewichtes an Blut aufnehmen und ihren Körper um das 120- fache vergrößern.

Braune Hundezecke- Rhipicephalus sanguineus:

Hat sich durch den Klimawandel auch in Europa verbreitet. Sie befällt vor allem Hunde, selten auch Menschen.

Igelzecke- Ixodes hexagonus:

Hält sich vor allem in Bauten ihrer Wirtstiere auf, um dort auf die nächste Blutmahlzeit zu lauern.

Schafzecke- Auwaldzecke:

Besitzt ein marmoriertes Rückenschild. Sie kommt vor allem auf sonnigen Wiesen und trockenen Standorten in Feuchtgebieten vor.

Zeckenart 2: Lederzecken

Die vor allem in den Tropen vorkommenden Zecken besitzen eine weiche, lederartige Haut. In Österreich ist die Taubenzecke beheimatet.

Taubenzecke- Argas reflexus:

Die meistens an Gebäudewänden lebende Zecke kann bis zu neun Jahre ohne Wirt überleben. Tagsüber verstecken sie sich in Ritzen und Höhlen in der Nähe ihrer Wirtstiere.

Wie entwickelt sich eine Zecke

Aus einem befruchteten Ei, das durch eine Wachsschicht vor Austrocknung geschützt ist, schlüpft eine sechsbeinige Larve, die vor allem kleine Nagetiere befällt. Nach der ersten Blutmahlzeit beginnt eine mehrwöchige Reifeperiode. Die achtbeinige Nymphe befällt bereits größere Säugetiere. Nach einer weiteren Häutung entsteht aus ihr die erwachsene Zecke. Diese Entwicklung dauert normalerweise 3- 5 Jahre, sind keine Wirtstiere vorhanden, können die einzelnen Entwicklungsstadien bis zu zehn Jahre überleben.

Wo kommen Zecken vor

Zecken bewegen sich gerne über kurze Distanzen im hohen Gras, in Unterholz oder Büschen. Längere Wegstrecken werden lieber auf dem Rücken von Wirtstieren überwunden. Sie lauern daher auf Gräsern und klammern sich an vorbeikommende Wirtstiere. Um Wasser aufzunehmen, ziehen sie sich in den feuchten Boden von Wiesen zurück.

Ab 5˚ Celsius beginnen Zecken aktiv zu werden und nach einem Wirtstier zu suchen. Der Hauptaktivitätsbereich liegt zwischen April und Oktober.

Ist die Zecke mit Krankheitserregern infiziert, verändert sich ihr Verhalten. Die Zecken sind aktiver und aggressiver. Sie reagieren unempfindlicher auf verschiedene Zeckenschutzmittel. Mit Anaplasmen infizierte Zecken können bei kühleren Temperaturen vermehrt Stoffe produzieren, die die Bildung von Eiskristallen in ihrem Körper verhindern. So ist es ihnen auch möglich, in kälteren Perioden auf ihre Wirte zu lauern.

Welche Hautstellen werden vor allem von Zecken befallen

Zecken bevorzugen dünne, gut durchblutete Hautstellen. Beim Hund befallen sie vor allem den Kopfbereich, Flanken und Bauch.

Welche Krankheiten werden durch Zecken übertragen

Krankheit 1: Lyme Borreliose

Sticht eine Zecke deinen Hund, werden die Borrelien (Borrelia burgdorferi) aktiviert und 24 Stunden nach dem Stich übertragen. Wird die Zecke bereits vorher entfernt, besteht kein Infektionsrisiko. Nach einer Inkubationszeit von mehreren Wochen bis Monaten zeigt dein Hund immer wieder Fieberschübe, die Lymphknoten schwellen an, er ist müde und beginnt zu hinken. Es können auch Augenentzündungen, Herzprobleme und Nierenentzündungen auftreten.

Es ist möglich, deinen Hund gegen Borreliose zu impfen. Die Impfung schützt aber nicht gegen alle Borrelienstämme. Hatte dein Hund bereits einmal Kontakt mit Borrelien, darf er nicht geimpft werden, da sonst schwere Nierenentzündungen auftreten können.

Krankheit 2: Babesiose

Babesia canis sind Protozoen, die in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) leben. Sie zerstören bei ihrer Vermehrung die Blutkörperchen und verursachen eine Anämie (Blutarmut). Nach circa drei Wochen zeigt dein Hund Fieber, er ist müde, die Schleimhäute sind gelb verfärbt, der Harn ist durch den roten Blutfarbstoff rot verfärbt. Als Komplikation kann Nierenversagen auftreten.

Verläuft die Erkrankung chronisch wird dein Hund Kreislaufprobleme haben, die Verdauung ist gestört.

Krankheit 2: Ehrlichiose

Zeckenfieber wird durch Ehrlichia canis, ein Bakterium verursacht. Nach einer Inkubationszeit von circa zwanzig Tagen hat dein Hund immer wieder Fieber, er blutet aus der Nase. Zusätzlich zeigt er schleimig- eitrigen Nasenausfluss, Erbrechen, eine Vergrößerung der Milz, Blutarmut, Abmagerung, eine Schwellung der Lymphknoten und Krämpfe infolge einer Entzündung der Hirnhäute.

Krankheit 4: Anaplasmose

Wird ein Hund mit Anaplasma phagocytophilum, einem Bakterium, infiziert, schützt ihn sein Immunsystem vorerst vor dem Ausbruch der Krankheit. Durch Stress sieben Tage nach dem Zeckenstich kann die Erkrankung aufflammen. Dein Hund neigt durch den Mangel an Blutplättchen zu Blutungen, die inneren Organe entzünden sich. Fieber und Schwäche treten auf.

Krankheit 3: FSME

Bis zu 4% der Zeckenpopulation sind mit Flaviviren infiziert. Hunde zeigen bei einer Ansteckung mit diesen Viren seltener Erkrankungssymptome als Menschen. Treten Fieber, epileptische Abfälle, Krämpfe, Schmerzen und Bewegungsstörungen auf, verläuft die Krankheit meist tödlich.

Krankheit 6: Hepatozoonose

Hepatozoon canis verursacht nur dann Krankheitssymptome bei deinem Hund, wenn sein Immunsystem bereits vorher geschwächt ist. Der Einzeller wird verschluckt, bohrt sich durch die Darmwand und gelangt in den Blutkreislauf. In Milz, Knochenmark, Leber und Lymphknoten werden die weißen Blutkörperchen angegriffen. Dein Hund zeigt Fieber, Blutarmut, Schwäche, Abmagerung. Die Lymphknoten sind geschwollen, blutiger Durchfall tritt auf. Durch Organversagen kann der Tod eintreten.

Krankheit 7: Zeckenparalyse

Im Speichel von Schildzecken sind Nervengifte enthalten, die das Gewebe beim Stich der Zecke betäuben. Einige Tage nach dem Stich durch die Zecke wird dein Hund schlaff, die Schwäche beginnt, auf die hinteren Gliedmaßen überzugreifen. Die Lähmung schreitet weiter fort, bis durch Lähmung der Atemmuskulatur der Tod eintritt.

Wie entfernt man eine Zecke, die sich festgesaugt hat

Zecken beim hund

Zecken beim Hund – Schnell handeln ist hierbei sehr wichtig

Nach jedem Spaziergang solltest du deinen Hund nach Zecken absuchen. Hat sich eine Zecke bereits festgesaugt, wird sie mit einer Pinzette oder einem Zeckenhaken fixiert und vorsichtig herausgedreht. Ziehe niemals an der Zecke, deren Kopf könnte sonst abreißen und in der Haut verbleiben. Entzündungen und Abszesse sind die Folge.

Die herausgelöste Zecke nie direkt mit den Händen zerdrücken, da du sonst eventuell mit Krankheitserregern in Kontakt kommst. Benutze immer ein Papiertuch oder spüle die Zecke in der Toilette hinunter.

Wie kannst du deinen Hund vor Zecken schützen

Auf dem Markt sind viele verschieden Schutzmittel gegen Zecken, chemische und natürliche, erhältlich.

Zeckenschutz 1: Spot- on

Ein chemischer Wirkstoff wird mit einer Plastikpipette auf die Haut zwischen den Schulterblättern aufgetropft. Die Haare deines Hundes müssen zuvor gescheitelt werden. Der Wirkstoff wird in den Talgdrüsen gespeichert und verteilt sich mit dem Haarfett über den Körper deines Hundes.

Achtung: Diese Mittel dürfen erst drei Tage nach einem Bad mit Shampoo aufgetropft werden. Durch das Bad wird das Haarfett ausgeschwemmt, es muss erst wieder ausreichend Haartalg produziert werden, damit sich das Mittel verteilen kann.

Welche Vorteile hat ein Spot- on:

Die Anwendung ist einfach und schnell und wird von den Hunden gut toleriert.

Welche Nachteile hat ein Spot- on:

Im Bereich zwischen den Schulterstellen bleibt oft ein Fleck mit fettigen, verklebten Haaren zurück. Reagiert dein Hund empfindlich auf das Präparat, kann sich die Haut entzünden. Eine nässende, blutende, juckende Hautrötung entsteht. Diese Nebenwirkung tritt vermehrt bei Hunden mit kurzem und weißem Fell auf.

Bei manchen Hunden kann nach dem Auftropfen starkes Speicheln auftreten, eventuell musst du von deinem Tierarzt ein Gegengift verabreichen lassen.

Wird dein Hund zu früh gestreichelt, kann der Wirkstoff auf dich übertragen werden, ein Hautausschlag kann entstehen. Achtung: Kinder reagieren empfindlicher als Erwachsenen. Achte immer darauf, dass Kinder für mehrere Stunden nicht die Haut an der Stelle berühren, auf der das Präparat aufgetropft wurde.

Verwendest du ein Spot- on, das schon lange erhältlich ist, musst du damit rechnen, dass die Zecken bereits immun gegen den Wirkstoff sind. Achte daher immer darauf, die neuesten, erhältlichen Mittel bei deinem Tierarzt oder in der Apotheke zu erwerben, auch wenn du für diese Präparate ein Rezept benötigst.

Ist dein Hund bereits älter, oder leidet an einer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion, darf ein Spot- on nicht verwendet werden, da es die Organschäden verstärken kann.

Leben auch andere Haustiere, zum Beispiel Katzen, in deiner Wohnung, dürfen sie mit dem Spot- on nicht in Kontakt kommen. Für Katzen sind diese Präparate giftig und tödlich.

Vor der Anwendung solltest du deinen Hund wiegen. Viele Spot- on Präparate sind nur für eine bestimmte Gewichtsklasse gedacht. Ist dein Hund zu schwer für dieses Präparat und der Wirkstoff damit unterdosiert, tritt keine Wirkung ein. Dein Hund ist nicht gegen Zecken geschützt.

Eine Wiederholung der Anwendung alle vier bis sechs Wochen ist nötig.

MDR1 Defekt:

Einige Hunderassen leiden an einem Gendefekt, dem MRD1- Defekt. Dieser bewirkt eine Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten. Betroffene Hunde können kein „multiple drug resistant Protein“ bilden, um Arzneistoffe aus dem Körper wieder zu entfernen. Durch Fehlen des Proteins können Arzneistoffe die Blut- Hirnschranke überwinden und im Gehirn große, neurotoxische Schäden verursachen. Betroffen von diesem Defekt sind vor allem Kurzhaar- Collie, Langhaar- Collie, Whippet, Australian Shepherd, Miniature Australian Shepherd, Shetland Sheepdog, Wäller, English Shepherd, Bobtail, Deutscher Schäferhund, Weißer Schäferhund und Border Collie.

Besitzt du einen Hund dieser Rassen, solltest du mit Hilfe eines Gentests aus dem Blut überprüfen, ob der Hund einen MDR1. Defekt hat. So kannst du die Dosierung und Art der Medikamente, die dein Hund erhalten soll an seinen Gesundheitszustand anpassen und entsprechend bei Narkosen, Entwurmungen und Ektoparasitenmitteln Vorsicht walten lassen.

Zeckenschutz 2: Sprays

Einige Spot- on Präparate sind auch in Form von Sprays erhältlich. Beim Aufsprühen auf die Haut deines Hundes, solltest du darauf achten, dass in geschlossenen Räumen alle Fenster geöffnet sind, damit du nach der Anwendung nicht unter starken Kopfschmerzen leidest. Achte darauf, dass du beim Aufsprühen das Mittel möglichst nicht einatmest. Am besten ist es, die Anwendung im Freien durchzuführen.

Zeckenschutz 3: Bravecto- Tablette

Eine Kautablette für Hunde, die Fluralaner enthält. Die Tablette sollte ungeteilt verabreicht werden. Der Wirkstoff gelangt über den Magen in den Blutkreislauf und zirkuliert dort circa drei Monate. Sticht eine Zecke den Hund, wird sie innerhalb von zwölf Stunden abgetötet, in dieser Zeit werden meistens noch keine Erreger weitergegeben. Hunde, die jünger als acht Wochen oder leichter als zwei Kilogramm sind, dürfen diesen Wirkstoff nicht verabreicht bekommen.

Vorteile:

Es ist nur eine Anwendung in drei Monaten nötig.

Nachteile:

Der Wirkstoff kann Nebenwirkungen, wie Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit, Speicheln und epileptische Anfälle auslösen.

Zu junge Hunde, alte Hunde, oder Hunde mit einem geschwächten Immunsystem sollten dieses Präparat nicht erhalten.

Zeckenschutz 4: Protector- Halsbänder

Der Wirkstoff Deltamethrin schützt vor Flöhen, Zecken, Sandmücken und Stechmücken.

Vorteile:

Das Halsband, das locker um den Hals deines Hundes gelegt wird, schützt für 5- 6 Monate.

Nachteile:

Die Wirksamkeit tritt erst nach einer Woche ein.

Allergische Erscheinungen in Form von Hautentzündungen können auftreten. Ebenso kann es zu Juckreiz, Speicheln, Haarverlust und Durchfall kommen. Meist verschwinden die Nebenwirkungen 48 Stunden nach Ablegen des Halsbandes wieder.

Das Halsband sondert einen starken Geruch ab. Nach dem Anlegen solltest du dir gründlich die Hände waschen. Kinder dürfen nicht mit dem Halsband in Kontakt kommen, dies kann beim Streicheln des Hundes zu Problemen führen.

Das Halsband muss genau für deinen Hund dosiert werden, es sind unterschiedliche Längen erhältlich. Lass dich vor der Anwendung ausführlich von deinem Tierarzt beraten.

Geht dein Hund baden, musst du das Halsband vorher abnehmen. In den ersten 5 Tagen nach Anlegen des Halsbandes dürfen Hund auf keinen Fall schwimmen gehen.

Das nicht mehr verwendete Halsband muss in der originalen Verpackung in bestimmten Sammelstellen entsorgt werden. Eine Entsorgung im normalen Hausmüll ist nicht zulässig.

Zeckenschutz 5: EM Kermikhalsbänder

In die Keramikperlen sind effektive Mikroorganismen (Milchsäurebakterien, Hefe, Photosynthesebakterien) eingebrannt. Die Mikroorganismen erzeugen ein Milieu, das Zecken abschrecken soll. Die Zahl der stechenden Zecken soll so verringert werden.

Vorteile:

Das EM- Kermikhalsband ist frei von Chemie und vollkommen natürlich.

Das Halsband kann immer wieder aufgeladen (regeneriert) werden.

Nachteile:

Die Wirkung ist noch nicht erwiesen. Auch wenn eine Reduktion der angesaugten Zecken eintritt, es genügt bereits eine infizierte Zecke, um Erkrankungen zu übertragen.

Zeckenschutz 6: Bernsteinhalsbänder

Durch das Tragen einer Kette aus Bernstein, einem Baumharz, wird das Fell elektrisch aufgeladen. Die Zecken und Flöhe können sich nicht mehr festhalten. Zusätzlich werden Terpene freigesetzt, die Flöhe und Zecken abschrecken.

Vorteile:

Bernsteinhalsbänder enthalten keinen chemischen Wirkstoff, sie sind vollständig natürlich. Jeder Hund kann eine Bernsteinkette tragen, es sieht auch nett aus.

Nachteile:

Die Wirkung ist nicht erwiesen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Berichte über die Anwendung bei Hunden.

Zeckenschutz 7: Kokosöl

Kokosöl pflegt die Haut und die Haare. Es enthält große Mengen an Laurinsäure, einer ungesättigten Fettsäure, die abschreckend auf Zecken wirkt. Das Kokosöl kann zuerst zwischen den Händen verrieben und dann über das Fell deines Hundes gestrichen werden. Auf dem Markt sind auch Sprays mit Kokosöl erhältlich.

Vorteile:

Kokosöl ist eine natürliche, pflegende Substanz mit angenehmem Geruch.

Allergische Erscheinungen treten kaum auf.

Nachteile:

Meist muss das Kokosöl anfangs täglich angewendet werden.

Es gibt keine Garantie, dass nicht doch einzelne Zecken stechen.

Zeckenschutz 8: Formel- Z Tabletten

Enthalten einen Vitamin B Komplex, der in den Hautstoffwechsel eingreift. Zecken werden durch den entstehenden Geruch abgeschreckt.

Zeckenschutz 9: Knoblauch

Knoblauch, ein Lauchgewächs, gilt als Heilpflanze gegen Parasiten. Er schützt aber nicht vor Zecken. Frisst dein Hund zu viel Knoblauch, kann dies für ihn giftig sein. Die schwefelhaltigen Verbindungen in Knoblauch zersetzen die roten Blutkörperchen. Dein Hund zeigt Erbrechen, Durchfall, Schwäche, Blutarmut, rot gefärbten Harn.

Zeckenschutz 10: Ätherische Öle

Neemöl:

Ein Extrakt des Neembaumes, kann dem Hundeshampoo beigemischt werden.  Der starke Geruch ist für Zecken unangenehm.

Nachteil:

Schluckt dein Hund Neemöl, oder kommt es mit den Schleimhäuten in Kontakt, wirkt es stark toxisch. Du solltest sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Der starke Eigengeruch ist auch für deinen Hund unangenehm.

Schwarzkümmelöl:

Ein ätherisches, aus Heilpflanzen gewonnenes Öl, das durch die enthaltenen Prostaglandine auch eine positive Wirkung auf das Immunsystem deines Hundes hat.

Der starke Geruch ist für Zecken unangenehm.

Nachteil:

Der starke Eigengeruch stört auch den Geruchssinn deines Hundes.

Zusammenfassung

Zecken sind eine unangenehme Begleitescheinung der warmen Jahreszeit. Da sie viele Krankheiten übertragen können, solltest du deinen Hund unbedingt vor diesen Parasiten schützen. Ein Tierarzt kann entsprechend des Risikos für deinen Hund das geeignete Präparat empfehlen. Da die Wirkungsweise der meisten natürlichen Mittel nicht bewiesen ist, sollten sie nur mit Vorsicht angewendet werden. Auch natürliche Mittel haben Nebenwirkungen.

Egal für welches Mittel du dich entscheidest, dein Hund sollte nach jedem Spaziergang nach Zecken abgesucht und diese entfernt werden.

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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