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Hundeerziehung ohne Stress – 12 Tipps für stressfreie Erziehung

Hundeerziehung beginnt bereits am ersten Tag, wenn man sich einen Welpen ins Haus holt. Ein Ende ist allerdings nicht in Sicht. Um Stress bei der Hundeerziehung zu vermeiden braucht man vor allem Geduld, Ruhe und Konsequenz. Hier finden Sie einige hilfreiche Regeln für eine stressfreie Hundeerziehung kompakt zusammengefasst.

Fixe Regeln im Umgang mit dem Hund festlegen

Für ein reibungsloses Zusammenleben ist es wichtig, fixe Regeln festzulegen. Diese sollten Sie idealerweise von Anfang an bestimmen. Jedes Ihrer Familienmitglieder sollte diese grundlegenden Regeln kennen und auch befolgen. Sogar Ihre Kinder sollten diese beherzigen. Wenn alle Menschen auf ein bestimmtes Verhalten gleich reagieren, entsteht für den Hund keine Verwirrung. Macht er etwas richtig, soll er von jedem gelobt werden. Macht der Hund etwas Verbotenes, sollten ihn alle tadeln. So lernt der Hund schnell was er darf und was nicht. Völlig unterschiedliche Reaktionen würden ihn nur verwirren und Stress erzeugen.

Rangordnung klarstellen

Hunde sind Rudeltiere und müssen ihren Platz im Rudel, also in Ihrer Familie, finden. Grundsätzlich sollte der Hund in einer Familie immer den untersten Rang erhalten. Auch Ihre Kinder müssen in der Rangordnung unbedingt über dem Hund stehen. Trotzdem sollten Sie kleinere Kinder nie mit dem Hund alleine lassen. Er könnte auf die Idee kommen, die Rangordnung versuchsweise neu festzulegen. Lassen Sie Ihre Kinder daher nie unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine spielen.

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Festlegen des Futterplatzes

Der Hund soll wissen wo er sein Futter bekommt. Am Besten bestimmen Sie von Anfang an, einen bestimmten Platz im Haus. Nur dort bekommt der Hund sein Fressen und nirgendwo sonst. So fällt betteln am Esstisch von vorne herein weg. Der Vierbeiner kommt gar nicht auf die Idee, sich wo anders Futter zu stehlen. In einem Rudel darf der Anführer zuerst fressen, danach kommen die Hunde entsprechend ihres Ranges an die Reihe. Ihr Hund steht innerhalb der Familie am Ende der Rangordnung, also bekommt er sein Fressen als Letzter. Das gibt dem Tier eine gewisse Sicherheit und vermeidet stressige Situationen.

Klare und kurze Kommandos geben

Hunde sind keine Sprachgenies. Lange umständliche Kommandos kann er nicht verstehen. Ein Kommando sollte daher möglichst aus einem kurzen Wort bestehen und eine gut unterscheidbare Endung haben. Ideal sind Befehle wie: „Sitz!“, „Platz!“, „Bleib!“, usw. Würden Sie dagegen dem Hund beispielsweise zurufen: „Bleib an deinem Platz!“, wäre der Hund verwirrt. Sie als sein Herrchen wollen gleichzeitig, dass er bleibt und platz macht. So ein Kommando versteht der Hund nicht und verhält sich logischerweise falsch.

Stimmlage dem Kommando anpassen

Sie erleichtern dem Hund das Verstehen immens, wenn sie Ihre Kommandos möglichst mit der passenden Stimmlage aussprechen. Befehle sollten auffordernd klingen, Rufe entsprechend laut, Lob dagegen weich und warm. Der Hund versteht noch besser, was Sie von ihm wollen. Er wird entsprechend entspannter gehorchen.

Mit Handzeichen das Kommando unterstreichen

Hunde untereinander verständigen sich zum Großteil nonverbal. Gestik, Mimik und Körpersprache sind für sie viel wichtiger als Sprache bzw. Laute. Daher ist es sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Befehle mit entsprechenden Handzeichen unterstützen. Diese sollten aber unbedingt zusammenpassen. Eine wegweisende Handbewegung in Kombination mit dem Befehl „Komm“, verursacht beim Hund Verwirrung. Er wird daher relativ sicher, nicht so reagieren, wie Sie es möchten. Der Hund hört zwar, dass er zu Ihnen kommen soll, doch Ihr Handzeichen zeigt, ihm er soll bleiben, wo er ist.

Laufen an der Leine ohne ziehen

Das Ziehen an der Leine sollten Sie dem Hund von Anfang an nicht durch gehen lassen. Sie ersparen sich dadurch, es ihm später mühsam wieder abzugewöhnen. Sie sind der Rudelführer, also hat der Hund hinter Ihnen bzw. maximal neben Ihnen zu laufen. Er darf daher nicht an der Leine vor Ihnen her laufen oder gar daran ziehen. Immer wenn der Hund an der richtigen Stelle neben Ihnen her läuft, sofort loben. Eventuell können Sie ihn auch mit einem Leckerli belohnen. Läuft er vor Ihnen, tadeln Sie ihn. Üben Sie das mit dem Hund einige Tage hintereinander, aber nie zu lange am Stück. Nach wenigen Tagen, sollte es gut klappen.

Beim Training Immer ruhig bleiben

Bleiben Sie immer ruhig während des Trainings. Strahlen Sie Hektik oder Aufregung aus, so geht das direkt auf den Hund über. Wenn Sie aber gelassen auch mehrmals dieselbe Übung wiederholen, so bleibt auch der Hund ruhig. Loben Sie ihn, wenn er etwas richtig macht, aber stellen Sie auch jeden Ungehorsam sofort klar. Durch Geduld und Gelassenheit lernt Ihr Hund bedeutend schneller, was Sie von ihm erwarten.

Reaktionen müssen sofort erfolgen

Hunde haben kein langes Gedächtnis für Tätigkeiten oder Aktionen. Daher müssen Sie ihn sofort loben, wenn er etwas richtig gemacht hat. Ebenso ist es sehr wichtig, mit dem Hund sofort zu schimpfen, sobald er etwas Falsches macht. Nach zwei bis drei Minuten ist es zu spät. Dann verbindet er Ihre Reaktion mit seiner Handlung, die er im Augenblick macht aber nicht mit dem Fehler von vorhin.

Trainingseinheit nicht mit Spieleinheiten vermischen

Unterscheiden Sie klar Ihre Trainingseinheiten mit Ihrem Hund und die normalen Zeiten. Nur kurze Spieleinheiten als Belohnung sind zu empfehlen. Sie sollten das Training für Gehorsamkeit aber nicht durch langes Spielen unterbrechen. Auf diese Weise, gewährleisten Sie die volle Aufmerksamkeit Ihres Hundes auf das Training. Besonders wichtig ist es, dass Sie entscheiden, wann trainiert und wann gespielt wird. Schließlich sind Sie der Rudelführer und nicht der Hund.

Befehle nicht mehrmals wiederholen

Wiederholen Sie ihre Befehle für den Hund nicht mehrmals. Kennt der Hund ein Kommando bereits, sollte es reichen, es ein einziges Mal zu rufen. Er sollte schließlich auch das erst Mal darauf reagieren. Ein mehrmaliges Rufen signalisiert dem Tier, dass es sich Zeit lassen kann. Schließlich haben Sie ja Zeit und rufen ihn immer wieder. Dieses Verhalten untergräbt Ihre Autorität dem Hund gegenüber.

Seien Sie geduldig und schaffen Sie Vertrauen, so entsteht kein unnötiger Stress

Bei jeder Trainingseinheit sollten Sie mit Geduld ans Werk gehen. Schläge oder Einschüchterung bringen Sie nicht ans Ziel. Der Hund soll Vertrauen zu Ihnen aufbauen. Angst ist dabei nicht hilfreich. Trotzdem muss der Hund wissen, wer der Rudelführer und wer damit das Sagen hat. Einmal erlernte Kommandos müssen unbedingt auch im Alltag ihre Gültigkeit haben. Daran kann sich der Hund gut orientieren. Mit Konsequenz im Umgang mit Ihrem vierbeinigen Liebling, liegt das Geheimnis eines stressfreien Zusammenlebens.

Lea | Tiersinne Administrator
Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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