Hundeerziehung Tipps – Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

Du liebst deinen Hund. Er ist dein Gefährte, Freund und er ist auch ein vollwertiges Familienmitglied. Du wünscht dir ein harmonisches Miteinander und nicht einen gehorsamen Befehlsausführer, der keinen eigenen Willen mehr besitzt.

In diesem Artikel findest du Tipps für die Erziehung und das Zusammenleben mit deinem Hund, so dass gemeinsame, zukünftige Unternehmungen zum ungetrübten Vergnügen werden.

Belohnung oder Strafe

Hundeerziehung sollte immer gewaltfrei erfolgen, da Gewalt das Vertrauen zwischen Hund und Besitzer zerstört. Dein Hund wird auch durch deine Haltung und Stimme erkennen, ob er etwas richtig gemacht hat. Gib ihm als Belohnung ein Leckerchen und er wird immer wieder gerne mit dir lernen. Hat dein Hund etwas falsch gemacht, ignoriere sein Fehlverhalten. Er wird sich beim nächsten Mal bemühen, sein Verhalten zu ändern, um wieder deine Aufmerksamkeit zu erhalten.

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Schläge oder Leinenrucke sind nie ein geeignetes Erziehungsinstrument. Sie können deinen Hund verletzen und zu Angststörungen führen. Und du willst ja keinen ängstlich über den Boden robbenden Hund, sondern einen gehorsamen Hund, der selbstbewusst an deiner Seite steht.

Wie baust du Vertrauen zu deinem Hund auf

Kommt ein Welpe zu dir in die Familie, ist es wichtig, eine Vertrauensbasis herzustellen. Nimm ein Leckerchen in die Hand, zeige es dem kleinen Hund und rufe ihn bei seinem Namen. Gib ihm das Leckerchen. Als nächsten Schritt zeige deinem Hund das Leckerchen, verstecke es anschließend hinter deinem Rücken und ruf seinen Namen. Sobald er dir in die Augen schaut, erhält er das Leckerchen. So gewöhnst du den Hund an seinen Namen und er wird zukünftig kein Problem mit direktem Augenkontakt zu dir haben.

Wie machst du deinem Hund die Rangordnung deutlich

Im Zusammenleben ist es wichtig, dass dein Hund dich als Rudelführer akzeptiert. Lass nicht zu, dass dein Hund zu seinem Futternapf stürzt und sofort zu fressen beginnt. Sprich mit deinem Hund, bis dieser sich auf dich konzentriert. Erst dann bekommt er seine Futterschüssel.

Füttere deinen Hund nicht direkt vom Tisch mit Essensresten. Das ist nicht nur ungesund, sondern auch gegen die Rangordnung. In der Natur teilt der Rudelführer die Beute auch erst, wenn er satt ist.

Dein Hund lernt so, dass du ihm sein Futter auf seinem eigenen Platz zuteilst.

Geh beim Betreten oder Verlassen eines Raumes immer vor deinem Hund durch die Türe.

Das Kommando „Sitz“

Achte darauf, dass dein Hund vor dir steht und sich auf dich konzentriert. Zeige ihm ein Leckerchen. Sobald du das Kommando Sitz aussprichst, führst du das Leckerchen über den Kopf deines Hundes nach hinten. Da dein Hund die Belohnung nicht aus den Augen lassen möchte, wird er sich setzen. Sobald er sitzt, gibst du ihm das Leckerchen. Diese Übung sollte über mehrere Tage wiederholt werden, bis sich dein Hund auf das Kommando Sitz automatisch setzt und mehr auf dich als auf die Belohnung achtet.

Das Kommando „Platz“

Hunde verstehen hauptsächlich die letzte Silbe eines Wortes. Sitz und Platz sind leider sehr ähnlich. Dein Hund wird schneller lernen, wenn du zumindest eines der Kommandos, zum Beispiel durch Sit und Down, ersetzt.

Zeige deinem Hund ein Leckerchen, umschließe es mit der Hand und führe, während du das Kommando gibst, die Hand vor deinem Hund zum Boden. Sobald sich dein Hund hingelegt hat, erhält er das Leckerchen.

Das Kommando „Bleib“

Achte bei dieser Übung darauf, nicht immer wieder Bleib, Bleib, Bleib zu sagen. Sobald du damit aufhörst, wird dein Hund die Übung als beendet betrachten und zu dir laufen. Erhält er dann auch noch ein Leckerchen, belohnst du ihn für das Falsche.

Gib das Kommando Bleib und entferne dich einige Schritte von deinem Hund. Steht er auf, um dir zu folgen, geh zurück, sorge dafür, dass sich dein Hund hinlegt und gib erneut einmal das Kommando Bleib. Bist du einige Schritte von deinem Hund entfernt, dreh dich um und geh wieder zu deinem Hund zurück. Liegt er immer noch auf dem gleichen Platz, bekommt er seine Belohnung. Mit der Zeit kannst du bei den Übungen die Entfernung zu deinem Hund ausdehnen, bevor du umkehrst.

Wie nimmt dein Hund Belohnungen vorsichtig aus der Hand

Ist dein Hund stürmisch und fordert seine Belohnung, kann es schon einmal vorkommen, dass er dich zwickt oder mit dem Fangzahn kratzt. Um das zu vermeiden, sollte er früh lernen, vorsichtig zu sein.

Umschließ ein Leckerchen fest mit der Hand und halte diese deinem Hund hin. Beginnt er, in deiner Hand zu wühlen, nimm sie weg und beachte deinen Hund erst wieder, wenn er sich beruhigt hat. So lernt er, dass Ungeduld nicht zum Ziel führt. Schnüffelt er vorsichtig, gib ihm seine Belohnung.

Ziehen an der Leine

Wer bestimmt, in welche Richtung ihr geht: du oder dein Hund? Ziehen an der Leine ist nicht nur anstrengend, es kann im Winter bei Glatteis auch gefährlich sein und zu Stürzen führen.

Nimm dir für diese Übung ausreichend Zeit. Geh einige Schritte mit deinem angeleinten Hund. Beginnt er zu ziehen, bleib sofort stehen. Sobald dein Hund merkt, dass er nicht vorankommt, wird er sich umdrehen. In dem Moment beginnst du, in die entgegengesetzte Richtung zu gehen.

Nach einigen Wiederholungen wird dein Hund merken, dass er nicht von der Stelle kommt, wenn er zieht. Bleibt die Leine locker, belohne ihn, indem du die Richtung einschlägst, in die er möchte.

Zusammenfassung

Beachtest du die wichtigsten Regeln- Geduld, Konsequenz und Belohnung erwünschten Verhaltens- wirst du schnell einen wohlerzogenen Begleiter an deiner Seite haben, den du überall hin mitnehmen kannst.

 

 

 

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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