Dürfen Hunde Nüsse essen – 8 Nüsse die dein Hund essen darf

Du willst deinem Hund Abwechslung bei seinem Speiseplan bieten? Nüsse schmecken dir gut, aber du bist nicht sicher, ob sie auch für deinen Hund verträglich sind?

In diesem Artikel findest du Informationen über verschiedene Nusssorten, welche du gefahrlos deinem Hund füttern kannst und welche Sorten du vermeiden solltest.

Welche Inhaltsstoffe sind in Nüssen enthalten

Nüsse sind zwar klein, sie enthalten aber eine hohe Anzahl an hochwertigen Inhaltsstoffen, die die Gesundheit deines Hundes fördern können.

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Fettgehalt:

  • Nüsse weisen einen hohen Fettgehalt auf, der sich hauptsächlich aus ungesättigten Fettsäuren zusammensetzt. Sie sind kalorienreich, die enthaltenen Omega- 3- Fettsäuren sorgen für ein glänzendes Fell und gesunde Blutgefäße, der Cholesterinspiegel deines Hundes wird gesenkt.

Eiweiß:

  • In Nüssen ist vor allem L-Arginin enthalten, das Ablagerungen an Gefäßwänden verhindert und so die Gefahr der Entstehung von Blutgerinnseln (Thrombosen) verringert.

Ballaststoffe:

  • Nüsse sind sehr ballaststoffreich, sie fördern die Verdauung deines Hundes.

Vitamin E:

  • Die meisten Nüsse enthalten viel Vitamin E. Dieses wirkt im Körper als Antioxidans und schützt vor Entzündungen.

Phosphor:

  • Manche Nusssorten enthalten viel Phosphor, sie dürfen daher an Hunde mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Herzerkrankungen nur in geringen Mengen verfüttert werden.

Welche Nusssorten sind für deinen Hund geeignet ?

1. Haselnüsse

Haselnüsse sind fettreich, sie enthalten viele Vitamine, Calcium und Kalium. Da Haselnüsse Allergien auslösen können, solltest du anfangs nur eine kleine Portion füttern und deinen Hund anschließend für einige Zeit beobachten.

Wie erkennst du eine Haselnussallergie:

Die Schleimhäute und die Zunge deines Hundes schwellen an. Im Bereich von Hals und Kopf besteht hochgradiger Juckreiz, Pusteln und Rötungen können entstehen. Deinem Hund ist übel, er versucht zu erbrechen.

Leidet dein Hund unter einer hochgradigen Allergie gegen Haselnüsse, können auch Atemprobleme bis zu Erstickungsanfällen und Herzrasen auftreten.

Tritt eine Allergie auf, solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

2. Paranüsse

Paranüsse sind reich an Fetten, Selen und Vitamin B. Ist bei deinem Hund die Nierenfunktion eingeschränkt, solltest du keine Paranüsse verfüttern, da sie sehr viel Phosphor enthalten.

3. Walnüsse

Walnüsse sind durch den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sehr gesund für deinen Hund, sie sind aber auch sehr kalorienreich.

Walnüsse dürfen nur in reifem Zustand und geschält gefüttert werden, da die Schale von einem Pilz

(Penitrem A) befallen sein kann, der Krämpfe, Zittern und Erbrechen bei deinem Hund verursachen kann. Frisst dein Hund die grünen Schalen von Walnüssen, können die darin enthaltenen Gerbstoffe zu schweren Verdauungsproblemen führen.

4. Mandeln

Gehören eigentlich nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Da sie aber von den meisten als Nüsse betrachtet werden, werden sie hier angeführt.

Mandeln enthalten große Mengen an Folsäure, Calcium, Vitamin E, Vitamin B, Kalium und Magnesium. Süße Mandeln sind für deinen Hund gut verträglich, Bittermandeln enthalten Amygdalin, bei der Verdauung wird Blausäure freisetzt. Ist dein Hund klein, kann eine Vergiftung mit Bittermandeln rasch tödlich ausgehen.

5. Cashewkerne

Cashewkerne enthalten viele Ballaststoffe, Omega- 3- Fettsäuren und Phosphor. Da sie Allergien auslösen können, solltest du zuerst nur probeweise eine kleine Portion füttern und deinen Hund gut beobachten. Allergien auf Cashewnüsse treten seltener auf als Allergien auf Haselnüsse.

Wie erkennst du eine Allergie auf Cashewkerne:

Dein Hund zittert, er ist matt und zeigt deutliche Kreislaufprobleme. Der Herzschlag ist beschleunigt. Juckreiz tritt kaum auf.

6. Erdnüsse

Erdnüsse enthalten viel Eiweiß und Magnesium. Hund mit Herz- oder Nierenproblemen sollten keine Erdnüsse essen, da Krämpfe auftreten können.

7. Pekanüsse

Pekanüsse sind botanisch mit den Walnüssen verwandt, du kannst sie deinem Hund unbedenklich füttern.

8. Pistazien

Pistazien enthalten keine Giftstoffe, dein Hund darf frische Pistazien fressen. Wenn du Pistazien kaufst, achte auf die Lagerung. Werden sie nicht kühl und trocken gelagert, können sie an der Oberfläche von einem Schimmelpilz befallen werden, der bei deinem Hund gesundheitliche Probleme auslösen kann.

Welche Nüsse sind für deinen Hund giftig

1. Macadamia- Nüsse

  • Macadamianüsse enthalten Glykoside und Cyanoide. Bereits vier Nüsse können bei deinem Hund schwere Vergiftungserscheinungen verursachen.
  • Dein Hund geht steif, nach einiger Zeit sind die Beine gelähmt. Fieber, Krämpfe und schwere Leberschäden, die zum Tod deines Hundes führen können, treten auf.
  • Hat dein Hund Macadamia- Nüsse gefressen, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen. Es handelt sich um einen dringenden Notfall.

2. Schwarznüsse

  • Schwarznüsse sind botanisch mit Walnüssen verwandt. Ihre Schale wird aber viel häufiger von einem Pilz befallen, der bei deinem Hund schwere Erkrankungen auslösen kann.

Zusammenfassung

Die schmackhaften Nüsse sind reich an Eiweiß, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen. Dein Hund kann diese Nährstoffe zwar auch aus anderen Futtermitteln, zum Beispiel Kürbis, aufnehmen, aber Nüsse sind eine willkommene Bereicherung seines Speiseplans.

Die meisten Nüsse sind für gesunde Hunde ungefährlich. Leidet dein Hund an Herzproblemen oder einer Nierenerkrankung, solltest du darauf achten, dass du nur Nusssorten mit geringem Phosphorgehalt fütterst.

Die Fütterung großer Nussportionen ist nicht zu empfehlen, da durch den hohen Energiegehalt Übergewicht entstehen kann.

Probiere einfach aus, welche Nüsse deinem Hund am besten schmecken und füttere ihm ab und zu ein besonderes Leckerchen.

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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