Australian Shepherd

Der Australian Shepherd, welcher auch als „Aussie“ bezeichnet werden kann, zählt mit zu den  begehrtesten Hunderassen. Die Gründe dafür lassen sich hauptsächlich auf seine ansprechende Färbung und sein markantes Wesen zurückführen. Die Schutz- und Begleithunde sind regelrechte Universaltalente, welche wie kaum eine andere Hunderasse den Spagat zwischen Arbeitshund und Familienhund meistern. Die aus den USA stammende Rasse wurde erst in den 70er Jahren vom FCI als solche anerkannt.

Der Australian Shepherd in Wesen und Charakter

Arbeitstier

Der Australian Shepherd ist ein Herden- und Hütehund, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt. Die Tiere besitzen ein zutiefst autoritäres Wesen in Kombination mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Wie ihre Vorfahren tritt die Rasse auch heute noch primär als Arbeitshund in Erscheinung. Insbesondere Schäfer oder Blinde profitieren vom angeborenen Wach- und Schutztrieb der Hunderasse.

Energiebündel

Wer sich für einen Aussie entscheidet, der sollte Sport und Bewegung lieben. Die Hunderasse ist ausgesprochen aktiv, intelligent und verfügt über einen nahezu unermüdlichen Bewegungsdrang. Sportliche Betätigungen, Spielereien sowie geistige Herausforderungen sind bei der Haltung eines Australian Shepherd Pflicht. Während dieser Aktionen stellt der Vierbeiner seine Lehrhaftigkeit, seine Ausdauer sowie seine Intelligenz mehr als deutlich unter Beweis.

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Familienhund

Last but not least ist der Australian Shepherd ein sehr anhänglicher und menschenbezogener Zeitgenosse. Diese Wesenszüge machen die Rasse zu einem optimalen Familienhund. Auch eine Zusammenführung mit Kindern ist bedenkenlos möglich. Allerdings ist der Hund tief in seinem Inneren ein Arbeitstier geblieben, welcher nicht zu einem Schoßhündchen verkommen sollte. Eine fehlende Auslastung würde sich negativ auf das Wohlergehen des Tieres auswirken.

Der Australian Shepherd Steckbrief

Ursprungsland: Vereinigte Staaten

Größe: zwischen 55 – 60 cm (je nach Geschlecht)

Gewicht: 15 – 30 kg

Lebenserwartung: zwischen 12 und 15 Jahren

Funktion: Schutz- und Hütehund; Fährten- und Spürhund

Fellfarbe: Es sind verschiedene Fellfarben und Farbvarianten möglich.

Felllänge: mittellang

Charakter: aktiv, ausdauernd, intelligent, gutmütig

Haltung: für sportliche Menschen mit Bewegungsdrang

Wurfgröße: 4-7

FCI-Zuordnung: FCI 1: Hütehunde und Treibhunde

Krankheiten: Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Grauer Star sowie Probleme mit Herz und Schilddrüse

Herkunft und Geschichte des Australian Shepherd

Ungeachtet seines Namens stammt der Australian Shepherd nicht aus „Down Under“ – sondern aus den Vereinigten Staaten. Dort traten sie bereits im frühen 19. Jahrhundert in Erscheinung. Man geht davon aus, dass australische Schäfer die Hunde bei ihrer Einreise als Hütehund mit sich führten und dort ansiedelten. Die Rasse hatte damals primär die Aufgabe, ihre „Herrchen“ bei der Haltung der australischen Merinoschafe tatkräftig zu unterstützen. Die Arbeit mit den „Australian Sheep“ brachte den Vierbeinern den Namen „Australian Shepherd“ ein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfreute sich die Hunderasse kontinuierlich ansteigender Popularität. Immer mehr Ranger schafften sich einen dieser intelligenten Schutz- und Hütehunde für ihre Farmen an.

Während der 50er Jahren des letzten Jahrhunderts erkannte man die Menschenbezogenheit und Loyalität im Wesen des Aussie. Das führte dazu, dass sich immer mehr Personen so einen aktiven und treuen Begleiter wünschten. Der Australien Shepherd schaffte den Sprung vom Hütehund zum Familienhund.

In den 70er Jahren kam die Hunderasse über den großen Teich und weitete ihren Einflussbereich auf ganz Europa aus.

Australian Shepherd Züchtungen

Rasseninterne Arten und Varianten

Der Australian Shepherd tritt in 16 verschieden Farbvarianten in Erscheinung. Grund für die unterschiedliche Fellfärbung ist das sogenannte Merle-Gen. Darunter versteht man einen bei Hunden weit verbreiteten Gen-Defekt, welcher sich durch eine Aufhellung der Grundfellfarbe auszeichnet. Das Resultat sind Scheckungen, Flecken und Marmorierungen. Der Aussie ist ein Musterbeispiel für den Merle-Faktor.  Neben den Ursprungsfarben schwarz, rot oder grau kann das Fell der Tiere auch mit besagten Abzeichnungen oder Marmorierungen versehen sein. Je nach Aussehen und Ausprägung spricht man von einem Blue Merle (graue Grundfarbe mit Schwarzer Marmorierung) oder einem Red Merle (rote Grundfarbe mit brauner Marmorierung). Die jeweilige Pigmentierung kann von Tier zu Tier variieren. Abzeichnungen sind zum Beispiel beim Black tri oder dem Red tri vorherrschend. Die Vierbeiner haben eine rote beziehungsweise schwarze Grundfarbe mit markanten weißen Abzeichnungen.

Bei Australian-Shepherd-Liebhabern wird der Mini Australian Shepherd immer populärer. Hierbei handelt es sich um eine Miniatur des ursprünglichen Australian Shepherd. Aussehen, Charakter und Wesen sind ähnlich bis identisch. Kontrastiv zu seinem „großen Bruder“ verfügt der Mini-Aussie allerdings lediglich über eine Größe von maximal 45 cm. Hieraus resultierend kann die Rasse auch in einer kleineren Stadtwohnung gehalten werden.

Australian Shepherd Mix

Wie bei nahezu allen Hunden gibt es auch beim Australian Shepherd Mischungen mit anderen Hunderassen. Die Gründe dafür sind von mannigfaltiger Natur. Sie lassen sich beispielsweise auf eine Optimierung des Aussehens der anderen Rasse oder auf eine Reduktion des Aussie-Temperaments zurückführen. Zu den beliebtesten Kreuzungen zählen der Australian Shepherd – Labrodor – Mix (Sheprador), der Australian Shepherd – Colli – Mix (Australian Colli) oder der Australian Shepherd – Husky – Mix (Aussie Sibirian).

Australian Shepherd Kaufen

Worauf ist beim Kauf eines Australian Shepherd zu achten?

Die Entscheidung für einen Australian Shepherd sollte nicht übereilt getroffen werden. Die Rasse verfügt über ein ganz spezielles Wesen, welches insbesondere ungeübte Hundehalter schnell überfordern kann. Wird auf die Ansprüche und Anforderungen der Aussis nicht eingegangen, kann das das Wohlergehen der Tiere massiv beeinträchtigen. So benötigt der Vierbeiner beispielsweise viel Auslauf und Bewegung. Des Weiteren muss er permanent körperlich und intellektuell gefordert werden. Die Hunderasse benötigt viel Platz sowie feste Arbeiten und Aufgaben, welche sie gehorsam erfüllen kann.

Wo finde ich einen seriösen Züchter?

Shepherd Australian

Wo findet man seriöse Australian Shepherd züchter?

Du hast dich nach reichlicher Überlegung für die Anschaffung eines Australian Shepherd Welpen entschieden. Dein nächster Weg führt dich zu einem Züchter. Aufgrund der kontinuierlich ansteigenden Nachfrage haben sich aktuell diverse Züchter auf die begehrte Hunderasse spezialisiert. Darunter gibt es leider auch viele „schwarze Schafe“! Informiere dich deshalb auf jeden Fall im Vorfeld ausgiebig über den jeweiligen Züchter und achte auf Seriosität. Hier empfiehlt sich ein Blick auf die Homepage des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) oder des CASD (Club für Australian Shepherd e.V.). Dort findest du die Kontaktdaten professioneller und vertrauenswürdiger Zuchtbetriebe und kannst dir alle für dich relevanten Daten und Fakten einholen.

Was kostet ein Australian Shepherd?

 Für einen Australian Shephard Welpen musst du tief in die Tasche greifen. Ein gesundes Tier von einem zuverlässigen Züchter kann dich zwischen 1.000 und 1.500 Euro kosten. Damit hört der finanzielle Aufwand für dich aber noch nicht auf. Die Haltung eines Aussie ist mit zahlreichen laufenden Kosten verbunden. Verwiesen sei hierbei auf Versicherungen, Hundefutter, Beiträge für Hundeschulen oder Tierarztrechnungen.

 Woran erkennt man einen guten Züchter?

 Die Beschaffenheit der Zuchtanlage, die Unterbringung der Hunde sowie die Vertrauenswürdigkeit des Züchters sind beim auf eines Australian Shepherd Welpen von signifikanter Relevanz. Interessenten sollten sich im Vorfeld unbedingt über den Züchter informieren und ihm einen Besuch abstatten. Die Anlage sollte sauber, die Tiere aufgeweckt und der Züchter kompetent sein.

Potentielle Käufer sollten auf jeden Fall das Gespräch mit dem Züchter suchen, da es sehr viel über seine Fähigkeit und Fertigkeit verrät. Für einen seriösen Züchter steht das Wohlergehen der Welpen und nicht der Profit im Fokus. Man erkennt diese daran, dass sie ehrlich auf die Fragen der Kunden eingehen, diese detailliert über die Hunde informieren, wahrheitsgemäße Angaben zu Erkrankungen oder Impfungen machen, sich über die Wohl- und Lebensverhältnisse der Kandidaten informieren und im Notfall vom Kauf abraten.

Auch der Kontakt mit den Welpen und dem Muttertier sagt viel über die Zucht aus. Selbst bei einer „Liebe auf den ersten Blick“ solltest den Australian Shepherd mehrmals besuchen können. Das stärkt die Bindung und festigt den positiven Ersteindruck.

Überprüfe bei der Abholung den Gesundheitszustand des Welpen, verlange die Papiere und bestehe auf einem Kaufvertrag.

Australian Shepherd Erziehung & Haltung

Eine gute Erziehung ist für Hund und Halter entscheidend. Sie bildet das Fundament für die enge Bindung zwischen dem Menschen und seinem Tier. Bereits im Welpenstadium solltest du festlegen, welche Richtung du mit deinem Aussie einschlagen möchtest und die Erziehungsmethoden dementsprechend anpassen. Der Besuch einer Hundeschule kann dir bei diesem Vorhaben helfen.

Aussie

Erziehung und Haltung eines Australian Shepherd

Bei einem Australian Shepherd kann die Erziehung Segen und Fluch zugleich sein. Die Hunderasse ist von Natur aus sehr clever und besitzt einen angeborenen „will to please“. Die Erziehung eines Aussie ist deshalb in Relation zu anderen Rassen sehr einfach. Die Tiere sind wissbegierig, möchten ihren Herrchen gefallen und stets neu herausgefordert werden. Allerdings liegt genau da das Problem! Die Vierbeiner erlernen Tricks sehr schnell und können bereits nach wenigen Versuchen auf Kommandos reagieren. Der Halter muss den Aussie deshalb stets auslasten und ihn konsequent mit neueren und komplizierteren Aufgaben konfrontieren. Es ist wichtig, dass die Rasse sich niemals langweilt. Ein unausgelasteter und unterforderter Australian Shepherd neigt zu einem aufmüpfigen und ungehorsamen Verhalten.

Die Rasse ist kein Hund für Anfänger und Couch Potatoes, da diese mit dem Temperament, der Vitalität und der Ausdauer des Australien Shepherd nur bedingt umgehen können. Die intelligenten Vierbeiner brauchen klare Aufgaben sowie eine körperliche und geistige Herausforderung. Unterstützt der Halter allerdings den Bewegungsdrang sowie die Wissbegierde des Energiebündels, findet er in dem Aussie einen treuen und friedlichen Kameraden.

Australian Shepherds sind sehr anhänglich und menschenbezogen. Bei guter Führung und den richtigen Konditionen gibt der Aussie einen liebenswerten Familienhund ab, für den auch Kinder keine Probleme darstellen. Von einer Haltung als Wohnungshund ist allerdings abzuraten.

Die Fütterung und Ernährung eines Australian Shepherd

Futtermenge

Die Frage nach der Futtermenge lässt sich nicht konkret beantworten. Sie ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Verwiesen sei hierbei auf die Größe, das Geschlecht und das Gewicht deines Hundes, die Futtersorte, das Fütterungsverhalten sowie die Aktivität des jeweilige Tieres. Bei Unklarheiten ist es ratsam, sich an der auf der Verpackung angegebenen Futtermenge zu orientieren. Fülle lieber etwas zu wenig als zu viel in den Napf. Du kannst die Rationen bei Bedarf immer noch steigern.

Welches Futter empfiehlt sich für einen Australian Shepherd

Auch die Frage nach der Futterart lässt sich nicht genau pauschalisieren. Der  Australian Shepherd stellt keine gesonderten Anforderungen an sein Futter. Ob du deinen Hund mit Nass- oder Trockenfutter verwöhnst, bleibt ganz allein dir überlassen. Beide Varianten eignen sich hervorragend für die Ernährung eines Aussie. Selbstverständlich kannst du als Halter auch beide Varianten kombinieren oder „Barfen“. Kontrastiv zur Nass- und Trockenfutterernährung werden beim Barfen (Bones and Raw Food) alle Zutaten roh verfüttert. Die jeweiligen Einzelteile werden dabei von dir selbst ausgewählt, zusammengefügt und zubereitet. Das ist zwar etwas zeitaufwendiger, aber dafür ist das Futter frei von künstlichen Geschmacksverstärkern.

Fütterungstipps

Wie alle Hunde sollte auch der Australian Shepherd ausgewogen und abwechslungsreich ernährt werden. Du als Halter solltest auf wertvolle Inhaltsstoffe achten und ein wenig mit Konsistenz und Geschmack spielen. Eine falsche Ernährung kann zu Krankheiten oder Mangelerscheinungen wie beispielsweise Gebissfehlstellungen oder Übergewicht führen.

Welche Merkmale zeichnen einen Australian Shepherd aus?

Äußeres Erscheinungsbild

Australian Shepherd fell

Merkmale eines Australian Shepherd 

Der Australian Shepherd zählt zu den mittelgroßen Hunden. Er kann, je nach Geschlecht, zwischen 15 – 30 kg schwer und ungefähr 50 cm groß werden. Die Augen sind mandelförmig und können bei vereinzelten Exemplaren zwei unterschiedliche Farben aufweisen. Selbst die Ohren sind bei dieser Rasse nicht einheitlich. Sie schwanken zwischen „kleinen Schlappöhrchen“ und Stehkippohren. Gemeinsam ist ihnen allerdings die dreieckige Form sowie die Rundung an der Ohrspitze.

Felllänge

Australian Shepherds besitzen ein mittellanges Fell in Kombination mit einem dicken Unterfell.  Beobachtungen haben gezeigt, dass sich die Felllänge sowie die Fellfülle an den vorherrschenden klimatischen Bedingungen orientiert.

Fellfärbung

Charakteristisch für den Aussie ist die unterschiedliche Fellfärbung. Es existieren aktuell 16 verschiedene Farbvarianten. Neben den Ursprungsfarben schwarz, rot oder grau kann das Fell der Tiere auch mit Abzeichnungen oder Marmorierungen versehen sein. Man spricht hierbei von blue merle, red merle, black bi, black tri, red bi oder red tri. 

Funktion

Der Australian Shepherd ist bekannt für sein wachsames Wesen und seinen Beschützerinstinkt. Obgleich der anhängliche Vierbeiner heutzutage immer häufiger als Familienhund in Erscheinung tritt, ist er in seinem Innersten ein Schutz- und Begleithund geblieben und sollte auch als solcher ausgebildet und angewandt werden.

Wesen

Der Aussie ist ein regelrechter Allrounder Auffallend ist dabei sein ausgeprägter Gehorsam in Verbindung mit seinem Wach- und Schutzinstinkt. Diese Faktoren machen ihn zu einem gewissenhaften Arbeitshund mit rascher Auffassungsgabe. Des Weiteren gilt der Aussie als ausgesprochen intelligenter, aktiver und ausdauernder Zeitgenosse. Neben viel Bewegung benötigt er stets eine neue körperliche und geistige Herausforderung. Wer damit umgehen kann, der findet einen anhänglichen und treuen Begleiter.

Lebenserwartung

Ein Australian Shepherd kann bei guter Haltung bis zu 15 Jahre alt werden.

rassespezifische Krankheiten

 Wie alle Hunde ist auch der Australian Shepherd anfällig für diverse Hundekrankheiten. Bei dieser speziellen Rasse wären das namentlich ein MDR 1 Gendefekt, Allergien, Taubheit, Epilepsie oder Komplikationen mit den Hüft- beziehungsweise den Ellenbogengelenken.

Fachliteratur über den Australian Shepherd

Rike Geist: „Australian Shepherd: Auswahl, Haltung, Erziehung, Beschäftigung (Praxiswissen Hund)

Das Fachbuch der Autorin und Aussi-Züchterin Rike Geist ist ein lehrreiches Werk über die Haltung und Pflege von Australian Shepherds.  Die 128 Seiten sind gut strukturiert und übermitteln den Lesern alle notwendigen Hintergrundinformationen über die beliebte Hunderasse. Detailliert und informativ liefert Geist einen fachkundigen Einblick in das Wesen sowie die Verhaltensweisen der Hunderasse und gibt hilfreiche Tipps im Hinblick auf Umgang und Erziehung.

Jennifer Walter: „Der Australian Shepherd“

Australian Shepherd kaufen

Der 188-seitige Ratgeber „Australian Shepherd“ von Jennifer Walter ist ein Muss für jeden Aussie-Fan. Die mannigfaltigen Kapitel und Unterkapitel sind gut gegliedert, logisch aufgebaut und prall gefüllt mit lehrreichen Daten und Fakten über die Hunderasse selbst, deren Charakter sowie deren Erziehung. Darüber hinaus enthält das Werk professionelle Hinweise und Empfehlungen über die Anschaffung von sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten mit Australian Shepherds. Die gekonnte Kombination aus Fachtext und humoristischen Einschüben machen es zu einem Lesevergnügen der ganz besonderen Art.

 Australian Shepherd in Not

 Auch ein Australian Shepherd kann in Not geraten. Die Gründe dafür können von mannigfaltiger Natur sein. Nicht selten kommt es vor, dass die Besitzer die Aktivität und das Temperament der Hunderasse unterschätzen. Sie haben sich von der schönen Erscheinung des Tieres blenden lassen und können mit ihrem Bedürfnis nach Aufgaben und Herausforderungen nicht umgehen. Eine solche Überforderung ist schlecht für Tier und Halter. Im Optimalfall bieten die Vorbesitzer das Tier auf speziellen Internetseiten und Foren zur Vermittlung an. Eine Abgabe kann aber auch andere Hintergründe haben. So kann beispielsweise auch der Tod des Besitzers, eine Krankheit oder eine Veränderung der Wohnsituation in Betracht gezogen werden. Australian Shepherd Welpen vom Züchter sind süß und niedlich. Wer aber ein Herz hat, der entscheidet sich für ein ausgewachsenes Tier und gibt einem Australian Shepherd in Not noch eine Chance. Diese Hunde sind meistens schon stubenrein und beherrschen die essentiellen Grundkommandos.

Die Organisation „Aussie in Not!“ kümmert sich deutschlandweit um die Vermittlung von Australian Shepherds. Auf der Website www.aussie-in-not.at finden Interessenten Anzeigen über aktuelle „Notfellchen“, Erfolgsgeschichten sowie wertvolle Hintergrundinformationen über die Hunderasse.

Australian Shepherd Pflege

Die Fellpflege bei einem Austalian Shepherd ist einfach und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Es genügt, wenn du einmal pro Woche das Unterfell bürstest. Auf diese Art und Weise wird das Fell gesäubert und Verfilzungen gelöst. Während des Fellwechsels oder in den Sommermonaten ist es ratsam, den Vorgang häufiger durchzuführen.

Neben dem Fell benötigen auch die anderen Körperpartien des Hundes gelegentlich etwas Aufmerksamkeit. Wem das Wohlergehen seines Australian Shepherd am Herzen liegt, der putzt ihm regelmäßig die Zähne, kontrolliert seine Ohren und schneidet ihm die Krallen. Hierfür stehen dir als Halter diverse Pflegeutensilien zur Verfügung.

Ein Bad ist im Normalfall nicht zwingend erforderlich. Sollte sich der Aussie allerdings in Aas der Kot gewälzt haben, kannst du dem Hund gerne ein Bad einlassen um deine Nase zu schonen.

 

Heyho 🙂 Ich bin Lea und ich schreibe aus Leidenschaft zum Tier auf Tiersinne. Ich bin offen für jede Art von Diskussion und freue mich auf jeden Austausch mit Gleichgesinnten, welche die gleiche Leidenschaft teilen: das Wohl der Tiere!
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